Appeal Timeliness in Land Register Rectification Preliminary Measures
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal submitted to the Swiss Federal Tribunal regarding a dispute over provisional measures in relation to a property registration lawsuit. The appellants sought to challenge a decision made by the Cantonal Court of Graubünden, which had denied their request for these provisional measures. However, the tribunal determined that the appeal was filed too late, as it was submitted after the prescribed deadline. Consequently, the tribunal declared the appeal inadmissible and ordered the appellants to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 46 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 98 BGG, Art. 46 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Timeliness in Land Register Rectification Preliminary Measures: The appellants sought to challenge a decision made by the Cantonal Court of Graubünden, which had denied their request for these provisional measures. However, the tribunal determined that the appeal was filed too late, as it was submitted after the prescribed deadline. Consequently, the tribunal declared the appeal inadmissible and ordered the appellants to bear the court costs.
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KI-generiertThe appeal was declared inadmissible and not entered upon using the simplified procedure under Art. 108 para. 1 lit. a BGG.
The losing parties were ordered to pay the court costs according to Art. 66 para. 1 BGG.
The appeal was not entered upon because it was filed outside the deadline for the appeal according to Art. 72 ff. BGG.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5A_10/2015
Urteil vom 12. Januar 2015
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
1. A.A.________,
2. B.A.________,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Dominik Infanger,
Beschwerdeführer,
gegen
Hilfskonkursmasse von C.________ ,
vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Reimann,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Vorsorgliche Massnahmen (Grundbuchberichtigungsklage),
Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 17. November 2014 des Kantonsgerichts von Graubünden (I. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG gegen das Urteil vom 17. November 2014 des Kantonsgerichts von Graubünden, das eine Berufung der Beschwerdeführer gegen die erstinstanzliche Verweigerung vorsorglicher Massnahmen (Grundbuchberichtigungsklage) abgewiesen hat,
in das Gesuch der Beschwerdeführer um aufschiebende Wirkung für das bundesgerichtliche Verfahren,
in Erwägung,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben ist (Art. 100 Abs. 1, 48 Abs. 1 BGG),
dass der Friststillstand gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG in Fällen wie dem vorliegenden, wo sich die Beschwerde gegen einen im Rahmen eines Verfahrens betreffend vorsorgliche Massnahmen ergangenen Entscheid und damit gegen einen Entscheid im Sinne von Art. 98 BGG richtet, kraft der ausdrücklichen Vorschrift des Art. 46 Abs. 2 BGG nicht gilt,
dass das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden vom 17. November 2014 dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführer am 19. November 2014 eröffnet worden ist,
dass die Beschwerdeführer die Beschwerde an das Bundesgericht erst am 5. Januar 2015 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist der Post übergeben haben,
dass sich somit die Beschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass mit dem Beschwerdeentscheid das Gesuch der Beschwerdeführer um aufschiebende Wirkung sowie die bundesgerichtlichen Aufforderungen zur diesbezüglichen Stellungnahme und zur Vorschussleistung gegenstandslos werden,
dass die unterliegenden Beschwerdeführer unter Solidarhaft kostenpflichtig werden ( Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern unter Solidarhaft auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden sowie dem Betreibungsamt U.________ schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. Januar 2015
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Füllemann