Dismissal of Constitutional Complaint for Failure to Pay Security Deposit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a legal dispute arose when the complainant failed to pay a required advance fee of 15,000 CHF within the prescribed timeframe set by the Federal Tribunal, after being notified of the fee obligation. Despite the notification being sent via registered mail and subsequently returned marked "not collected," the Tribunal considered the notification to be effectively delivered on the last day of the collection period. Following the failure to remit payment, the Tribunal decided not to proceed with the complaint, leading to the imposition of court fees on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 6 EMRK, Art. 150 Abs. 4 OG, Art. 36a OG, Art. 66 al. 1 LTF; Dismissal of Constitutional Complaint for Failure to Pay Security Deposit: Despite the notification being sent via registered mail and subsequently returned marked "not collected," the Tribunal considered the notification to be effectively delivered on the last day of the collection period. Following the failure to remit payment, the Tribunal decided not to proceed with the complaint, leading to the imposition of court fees on the complainant.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe court fee of CHF 800.-- was imposed on the appellant.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4P.310/2006 /len
Urteil vom 26. Februar 2007
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Corboz, Präsident,
Bundesrichterinnen Klett, Kiss,
Gerichtsschreiberin Sommer.
Parteien
A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Herrn Florian Gabriel,
gegen
1. B.________,
Erbengemeinschaft des Herrn C.________, bestehend aus:
2. D.________,
3. E.________,
4. F.________,
5. G.________,
Beschwerdegegner,
alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Peter Heer,
Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht,
1. Kammer.
Gegenstand
Art. 9, 29 BV und Art. 6 EMRK (Zivilprozess),
Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht,
1. Kammer, vom 22. August 2006.
Das Bundesgericht hat in Erwägung
dass die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 17. Januar 2007 aufgefordert wurde, spätestens am 7. Februar 2007 einen Kostenvorschuss von Fr. 15'000.-- einzuzahlen;
dass die als eingeschriebene Sendung bzw. Gerichtsurkunde zugestellte Verfügung von der Post mit dem Vermerk "nicht abgeholt" an das Bundesgericht zurückgeschickt wurde;
dass die Verfügung als am letzten Tag der siebentägigen Abholfrist zugestellt gilt ( BGE 130 III 396 E. 1.2.3 S. 399 ; 127 I 31 E. 2a/aa S. 34 mit Hinweisen);
dass im Übrigen, da die Frist für die Leistung des Kostenvorschusses bei der Rücksendung der Verfügung an das Bundesgericht noch nicht abgelaufen war, die Verfügung der Beschwerdeführerin uneingeschrieben mit B-Post und zusammen mit der Kopie der zurückgeschickten Gerichtsurkunde nochmals zugesandt wurde;
dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss innerhalb der angesetzten Frist nicht bezahlt hat, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist ( Art. 150 Abs. 4 OG );
im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
1. Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 26. Februar 2007
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: