Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4P.275/2006 KI-generiert

Dismissal of Moot Constitutional Complaint Following Successful Parallel Appeal

Geschäftsnummer 4P.275/2006
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a civil legal dispute in which a company filed a constitutional complaint against a ruling from the Civil Chamber of a cantonal court. The company had also submitted an appeal that was subsequently accepted, resulting in the annulment of the contested judgment. Consequently, the constitutional complaint became irrelevant and was dismissed. The company was ordered to bear the costs associated with the complaint and compensate the opposing parties for their legal expenses in the proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 66 al. 1 LTF, Art. 68 al. 1 und 2 LTF; Dismissal of Moot Constitutional Complaint Following Successful Parallel Appeal: The company had also submitted an appeal that was subsequently accepted, resulting in the annulment of the contested judgment. Consequently, the constitutional complaint became irrelevant and was dismissed. The company was ordered to bear the costs associated with the complaint and compensate the opposing parties for their legal expenses in the proceedings.

Schlagwörter

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verfassungsmässiger Grundsatz ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Streitgegenstand anfechtbarer Zwischenentscheid Normenkontrolle formelle Verfahrenseinstellung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 al. 1 LTF

Imposed court costs on the appellant because the appeal became moot.

Art. 68 al. 1 und 2 LTF

Ordered the appellant to pay compensation to the respondents for the federal court proceedings.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4P.275/2006 /len

Urteil vom 13. März 2007

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Corboz, Präsident,

Bundesrichterinnen Klett, Rottenberg Liatowitsch,

Bundesrichter Kolly, Bundesrichterin Kiss,

Gerichtsschreiberin Hürlimann.

Parteien

A.________ AG,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Marco Toller,

gegen

B.________,

C.________,

D.________,

E.________,

Beschwerdegegner,

alle vier vertreten durch Rechtsanwalt Henri Zegg,

Kantonsgericht von Graubünden, Zivilkammer.

Gegenstand

Art. 9 und 29 BV (Zivilprozess),

Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden, Zivilkammer,

vom 3. Juli 2006.

in Erwägung,

dass die Beschwerdeführerin gleichzeitig mit der vorliegenden staatsrechtlichen Beschwerde eine Berufung einreichte, welche mit heutigem Datum gutgeheissen wurde, was zur Aufhebung des angefochtenen Urteils führt;

dass damit das vorliegende Beschwerdeverfahren gegenstandslos geworden ist, weshalb es abzuschreiben ist;

dass bei Gegenstandslosigkeit des einen von zwei in der gleichen Sache eingelegten Rechtsmitteln derjenige kosten- und entschädigungspflichtig wird, der das unnütze Rechtsmittel ergriffen hat;

dass deshalb die Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und diese zu verpflichten ist, die Beschwerdegegner für das bundesgerichtliche Verfahren zu entschädigen;

erkennt das Bundesgericht:

1. Die staatsrechtliche Beschwerde wird infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 5'000.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Die Beschwerdeführerin hat die Beschwerdegegner für das bundesgerichtliche Verfahren mit insgesamt Fr. 15'000.-- zu entschädigen.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. März 2007

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: