Dismissal of Moot Constitutional Complaint Following Successful Parallel Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a civil legal dispute in which a company filed a constitutional complaint against a ruling from the Civil Chamber of a cantonal court. The company had also submitted an appeal that was subsequently accepted, resulting in the annulment of the contested judgment. Consequently, the constitutional complaint became irrelevant and was dismissed. The company was ordered to bear the costs associated with the complaint and compensate the opposing parties for their legal expenses in the proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 al. 1 LTF, Art. 68 al. 1 und 2 LTF; Dismissal of Moot Constitutional Complaint Following Successful Parallel Appeal: The company had also submitted an appeal that was subsequently accepted, resulting in the annulment of the contested judgment. Consequently, the constitutional complaint became irrelevant and was dismissed. The company was ordered to bear the costs associated with the complaint and compensate the opposing parties for their legal expenses in the proceedings.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertImposed court costs on the appellant because the appeal became moot.
Ordered the appellant to pay compensation to the respondents for the federal court proceedings.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4P.275/2006 /len
Urteil vom 13. März 2007
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Corboz, Präsident,
Bundesrichterinnen Klett, Rottenberg Liatowitsch,
Bundesrichter Kolly, Bundesrichterin Kiss,
Gerichtsschreiberin Hürlimann.
Parteien
A.________ AG,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Marco Toller,
gegen
B.________,
C.________,
D.________,
E.________,
Beschwerdegegner,
alle vier vertreten durch Rechtsanwalt Henri Zegg,
Kantonsgericht von Graubünden, Zivilkammer.
Gegenstand
Art. 9 und 29 BV (Zivilprozess),
Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden, Zivilkammer,
vom 3. Juli 2006.
in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin gleichzeitig mit der vorliegenden staatsrechtlichen Beschwerde eine Berufung einreichte, welche mit heutigem Datum gutgeheissen wurde, was zur Aufhebung des angefochtenen Urteils führt;
dass damit das vorliegende Beschwerdeverfahren gegenstandslos geworden ist, weshalb es abzuschreiben ist;
dass bei Gegenstandslosigkeit des einen von zwei in der gleichen Sache eingelegten Rechtsmitteln derjenige kosten- und entschädigungspflichtig wird, der das unnütze Rechtsmittel ergriffen hat;
dass deshalb die Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und diese zu verpflichten ist, die Beschwerdegegner für das bundesgerichtliche Verfahren zu entschädigen;
erkennt das Bundesgericht:
1. Die staatsrechtliche Beschwerde wird infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben.
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 5'000.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Die Beschwerdeführerin hat die Beschwerdegegner für das bundesgerichtliche Verfahren mit insgesamt Fr. 15'000.-- zu entschädigen.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. März 2007
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: