Revision Request Dismissed for Failure to Meet Statutory Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the applicant sought a revision of earlier judgments made by a federal court, arguing that her complaints met the necessary justification requirements. The applicant had previously lodged complaints against a lower court's rulings, which were deemed insufficiently substantiated by the federal court, leading to the dismissal of her requests. In her revision request, she reiterated her earlier arguments and criticized the previous decisions without presenting valid grounds for revision as outlined in the applicable legal provisions. Consequently, the application for legal assistance and the revision requests were ultimately denied due to their lack of merit, and no court costs were imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 295 ZPO, Art. 296 ZPO, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Revision Request Dismissed for Failure to Meet Statutory Grounds: The applicant had previously lodged complaints against a lower court's rulings, which were deemed insufficiently substantiated by the federal court, leading to the dismissal of her requests. In her revision request, she reiterated her earlier arguments and criticized the previous decisions without presenting valid grounds for revision as outlined in the applicable legal provisions. Consequently, the application for legal assistance and the revision requests were ultimately denied due to their lack of merit, and no court costs were imposed.
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KI-generiertUsed to reject the request for the appointment of free legal aid due to the lack of prospect of success of the revision requests.
Used to decide that no court costs shall be levied under the given circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4F_6/2010
Urteil vom 4. Mai 2010
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Bundesrichter Kolly,
Bundesrichterin Kiss,
Gerichtsschreiberin Feldmann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchstellerin,
gegen
B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Bellwald,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Revision der Urteile des Bundesgerichts vom 12. Februar 2010 (4D_153/2009 und 4D_155/2009).
In Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteilen vom 12. Februar 2010 auf die von der Gesuchstellerin gegen das Urteil vom 2. November 2009 und den Entscheid vom 17. November 2009 des Kantonsgerichts des Kantons Wallis erhobenen Beschwerden in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG mangels hinreichender Begründung nicht eintrat und das Gesuch um Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands abwies;
dass die Gesuchstellerin dem Bundesgericht eine vom 24. März 2010 datierte Eingabe einreicht, in der sie unter Hinweis auf " Art. 295 ZPO , Art. 296 ZPO . 1, 2, 3, 4" erklärt, sie ersuche um Revision der Urteile des Bundesgerichts vom 12. Februar 2010;
dass die entsprechenden Artikel in der Zivilprozessordnung des Kantons Wallis vom 24. März 1998 (ZPO; sGS/VS 270.1) nicht die Revision betreffen, und für die Revision vor Bundesgericht ohnehin nicht die kantonalen Bestimmungen der ZPO gelten, sondern Art. 121 ff. BGG ;
dass die Gesuchstellerin geltend macht, ihre Beschwerden an das Bundesgericht hätten den Begründungsanforderungen genügt, und im Wesentlichen die Vorbringen in ihren Beschwerden wiederholt und die Entscheide des Kantonsgerichts kritisiert;
dass die Beschwerdeführerin damit keinen der im Gesetz ( Art. 121-123 BGG ) abschliessend aufgezählten Revisionsgründe geltend macht, weshalb eine Revision der Urteile des Bundesgerichts vom 12. Februar 2010 ausser Betracht fällt;
dass, soweit den schwer nachvollziehbaren Vorbringen der Gesuchstellerin ein Begehren um Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands entnommen werden kann, dieses wegen Aussichtslosigkeit der Revisionsgesuche abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG );
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt das Bundesgericht:
1. Das Gesuch um Beiordnung eines Rechtsbeistands wird abgewiesen.
2. Die Revisionsgesuche werden abgewiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht des Kantons Wallis, Kassationsbehörde, und dem Kantonsgericht des Kantons Wallis, I. zivilrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Mai 2010
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin:
Klett Feldmann