Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4F_3/2008 KI-generiert

Application for Revision Dismissed for Insufficient Grounds

Geschäftsnummer 4F_3/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a revision request submitted to the Swiss Federal Tribunal concerning a prior ruling issued on March 14, 2008, in response to a complaint against a lower court's decision from January 14, 2008. The requestor claimed that significant facts and requests were overlooked in the previous decision, which did not meet the necessary legal requirements for adjudication. The tribunal evaluated whether the grounds for revision were valid, considering aspects of unaddressed applications and the oversight of pertinent evidence. Ultimately, the tribunal determined that the conditions for revision were not met and dismissed the request without imposing court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 121 BGG, Art. 121 lit. c BGG, Art. 121 lit. d BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Application for Revision Dismissed for Insufficient Grounds: The requestor claimed that significant facts and requests were overlooked in the previous decision, which did not meet the necessary legal requirements for adjudication. The tribunal evaluated whether the grounds for revision were valid, considering aspects of unaddressed applications and the oversight of pertinent evidence. Ultimately, the tribunal determined that the conditions for revision were not met and dismissed the request without imposing court costs.

Schlagwörter

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Revisionsgründe Verfassungsänderung Prozessvoraussetzung Einrede der Verfassungswidrigkeit Rückzug des Revisionsgesuchs Urteilsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive the collection of court costs in the final order.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4F_3/2008 /len

Urteil vom 21. April 2008

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, präsidierendes Mitglied,

Bundesrichterin Rottenberg Liatowitsch,

Bundesrichter Kolly,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

B.________,

Gesuchsgegner,

vertreten durch Rechtsanwalt Ruedi Garbauer.

Gegenstand

Revision des bundesgerichtlichen Urteils

vom 14. März 2008 (4D_21/2008),

in Erwägung,

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 14. März 2008 auf eine vom Gesuchsteller gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 14. Januar 2008 erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eintrat, weil die Beschwerdschrift keine den gesetzlichen Anforderungen genügende Begründung enthielt;

dass der Gesuchsteller dem Bundesgericht eine vom 10. April 2008 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, gegen das Urteil des Bundesgerichts vom 14. März 2008 Revision einzulegen, weil das Bundesgericht aktenkundige erhebliche Tatsachen und bestimmte Begehren übersehen habe;

dass gemäss Art. 121 BGG die Revision eines Entscheides des Bundesgerichts verlangt werden kann, wenn einzelne Anträge unbeurteilt geblieben sind (lit. c) oder das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat (lit. d);

dass weder der eine noch der andere erwähnte Revisionsgrund im vorliegenden Fall gegeben ist, wie im Folgenden aufgezeigt wird;

dass nach der Praxis des Bundesgerichts einzelne Vorbringen der Parteien keine Anträge im Sinne von Art. 121 lit. c BGG bilden und nicht mittels Revision geltend gemacht werden kann, dass das Bundesgericht auf die Beschwerde hätte eintreten müssen, weil die vorgebrachten Rügen den Begründungsanforderungen genügt hätten (Urteil 7B.68/2001 E. 2 vom 30. März 2001 und Urteil 4F_1/2007 E. 5 vom 13. März 2007);

dass sich die Ausführungen des Gesuchstellers in solchen zum Nachweis des Revisionsgrundes von Art. 121 lit. c BGG untauglichen Vorwürfen erschöpfen;

dass auch der Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG nicht vorliegt, denn das Bundesgericht hat bei seinem Nichteintretensentscheid keine in den Akten liegenden erheblichen Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt;

dass aus diesen Gründen das Revisionsgesuch abzuweisen ist;

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt das Bundesgericht:

1. Das Revisionsgesuch wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. April 2008

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Klett Huguenin