Request for Revision of Federal Supreme Court Decision Dismissed for Insufficient Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case before the Swiss Federal Tribunal, the applicant A.________ submitted a request for revision against a previous court decision dated October 15, 2018, where the Tribunal did not admit his complaint due to inadequate reasoning under simplified procedures. A.________ sought a revision of this judgment and requested an oral hearing. However, the Tribunal determined that the conditions for an oral judgment hearing were not met. A.________'s request cited Article 121 and Article 123 of the Swiss Federal Supreme Court Act (BGG) but failed to provide valid grounds for revision as required by these articles, which list exhaustive reasons for revisiting a decision. The Tribunal found that the applicant only asserted that the grounds of appeal were not reviewed without showing any legal revision grounds. Consequently, the Tribunal ruled not to entertain the revision request further and imposed procedural costs on A.________.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 58 Abs. 1 BGG, Art. 121 BGG, Art. 123 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Request for Revision of Federal Supreme Court Decision Dismissed for Insufficient Substantiation: A.________ sought a revision of this judgment and requested an oral hearing. However, the Tribunal determined that the conditions for an oral judgment hearing were not met. A.________'s request cited Article 121 and Article 123 of the Swiss Federal Supreme Court Act (BGG) but failed to provide valid grounds for revision as required by these articles, which list exhaustive reasons for revisiting a decision. The Tribunal found that the applicant only asserted that the grounds of appeal were not reviewed without showing any legal revision grounds. Consequently, the Tribunal ruled not to entertain the revision request further and imposed procedural costs on A.________.
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KI-generiertThe main ground for dismissing the appeal is related to the invocation of Art. 121 BGG, which defines revision grounds, but the stated reasons did not meet the legal requirement.
The revision motion mentioned Art. 123 BGG, but the applicant failed to substantiate a claim based on this ground.
The request for an oral hearing was denied based on this procedural article.
Applied to order the applicant to bear the court costs due to the outcome of the procedure.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (4)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4F_25/2018
Urteil vom 28. November 2018
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Bundesrichterinnen Klett, May Canellas,
Gerichtsschreiber Kölz.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
B.________,
vertreten durch Advokat Dr. Stephan Frey,
Gesuchsgegner.
Gegenstand
Revision,
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 15. Oktober 2018 (4A_538/2018).
In Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil 4A_538/2018 vom 15. Oktober 2018 auf eine Beschwerde von A.________ (Gesuchsteller) mangels hinreichender Begründung im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eintrat;
dass A.________ mit Eingabe vom 12. November 2018 die Revision dieses bundesgerichtlichen Urteils verlangt und um Durchführung einer mündlichen Urteilsberatung ersucht hat;
dass A.________ dem Bundesgericht am 23. November 2018 einen Nachtrag zum Revisionsgesuch einreichte;
dass keine Vernehmlassungen eingeholt wurden;
dass die Voraussetzungen für die Durchführungeiner mündlichen Urteilsberatung nach Art. 58 Abs. 1 BGG nicht erfüllt sind, weshalb dem entsprechenden Gesuch nicht stattzugeben ist;
dass die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts nur möglich ist, wenn einer der in den Art. 121-123 BGG abschliessend aufgezählten Gründe gegeben ist;
dass gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten müssen, ansonsten darauf nicht eingetreten werden kann (vgl. BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 134 II 244 E. 2.1), wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt;
dass in einem Revisionsgesuch dementsprechend unter Angabe der Beweismittel der Revisionsgrund im Einzelnen darzulegen ist, wobei es nicht genügt, das Vorliegen eines solchen einfach zu behaupten, sondern vielmehr dargetan werden muss, weshalb dieser gegeben und inwiefern gestützt darauf das Urteilsdispositiv abzuändern ist (so etwa Urteile des Bundesgerichts 4F_19/2014 vom 20. November 2014; 4F_14/2012 vom 11. Oktober 2012 und 8F_10/2008 vom 11. August 2008);
dass sich der Gesuchsteller auf Art. 121 BGG beruft, zur Begründung jedoch bloss vorbringt, die dem Bundesgericht unterbreiteten Beschwerdegründe seien nicht geprüft worden, was keinen gesetzlichen Revisionsgrund darstellt (so etwa Urteile 5F_2/2016 vom 19. April 2016 E. 2; 4F_20/2013 vom 11. Februar 2014 E. 3.2; je mit weiteren Hinweisen) und im Übrigen die rechtliche Folge eines Nichteintretens ist;
dass der Gesuchsteller weiter Art. 123 BGG sowie diverse Strafbestimmungen erwähnt, ohne jedoch geltend zu machen, dass ein Strafverfahren ergeben hätte, dass durch ein Verbrechen oder Vergehen auf das angefochtene Urteil eingewirkt wurde;
dass das Revisionsgesuch demnach abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann;
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt das Bundesgericht:
1. Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. November 2018
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Kölz