Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4F_21/2013 KI-generiert

Claimant's Request for Revision of Federal Supreme Court Judgment Dismissed for Inadmissibility

Geschäftsnummer 4F_21/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute between a former employee and their previous employer regarding an employment contract. The former employee sought the payment of a specific monetary amount through litigation initiated in December 2010. Initially, the district court dismissed the case as settled, leading the former employee to appeal to the cantonal court, which rejected the appeal. Subsequently, the former employee submitted a complaint to the Federal Court, which also dismissed the case due to lack of sufficient reasoning in the appeal. The former employee later filed a revision request against this Federal Court decision, but the court found that the request did not meet the necessary legal grounds for revision and therefore decided not to consider it. The court also imposed the costs of the proceedings on the former employee and determined that the opposing party was not entitled to compensation for legal expenses.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 121 lit. c BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 2 BGG; Claimant's Request for Revision of Federal Supreme Court Judgment Dismissed for Inadmissibility: The former employee sought the payment of a specific monetary amount through litigation initiated in December 2010. Initially, the district court dismissed the case as settled, leading the former employee to appeal to the cantonal court, which rejected the appeal. Subsequently, the former employee submitted a complaint to the Federal Court, which also dismissed the case due to lack of sufficient reasoning in the appeal. The former employee later filed a revision request against this Federal Court decision, but the court found that the request did not meet the necessary legal grounds for revision and therefore decided not to consider it. The court also imposed the costs of the proceedings on the former employee and determined that the opposing party was not entitled to compensation for legal expenses.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Verfassungsänderung gesetzliche Voraussetzungen ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen verwaltungsrechtliches Wiedererwägungsgesuch Klageänderung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the petitioner due to the outcome of the proceedings.

Art. 68 Abs. 2 BGG

The court ruled that the respondent was not entitled to party compensation as they incurred no expense in the federal court proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4F_21/2013

Urteil vom 3. Februar 2014

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Bundesrichterin Kiss,

nebenamtlicher Bundesrichter Geiser Ch.,

Gerichtsschreiber Leemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

B.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Rolf Müller,

Gesuchsgegnerin,

Gegenstand

Arbeitsvertrag,

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 4A_231/2013 vom 29. Juli 2013.

In Erwägung,

dass A.________ (Gesuchsteller) mit Klage vom 24. Dezember 2010 beim Bezirksgericht Dietikon von seiner früheren Arbeitgeberin B.________ (Gesuchsgegnerin) die Zahlung von Fr. 27'538.80 nebst Zins verlangte;

dass das Bezirksgericht Dietikon das Verfahren mit Beschluss vom 21. Januar 2013 als durch Vergleich erledigt abschrieb;

dass der Gesuchsteller dem Obergericht des Kantons Zürich mit Eingabe vom 8. März 2013 erklärte, gegen den Beschluss des Bezirksgerichts Dietikon vom 21. Januar 2013 Berufung einzureichen;

dass das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 27. März 2013 das Rechtsmittel als Beschwerde entgegennahm und diese abwies, soweit es auf sie eintrat;

dass der Gesuchsteller dem Bundesgericht eine vom 26. April 2013 datierte Rechtsschrift einreichte, in der er erklärte, das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 27. März 2013 mit Beschwerde anzufechten;

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 29. Juli 2013 auf die Beschwerde infolge offensichtlich unzureichender Begründung im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eintrat (Urteil 4A_231/2013);

dass der Gesuchsteller dem Bundesgericht mit Eingabe vom 8. Dezember 2013 erklärte, gegen das Urteil des Bundesgerichts vom 29. Juli 2013Revision einzulegen;

dass für das Bundesgericht bestimmte Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten haben ( Art. 42 Abs. 1 BGG ) und namentlich in einem Gesuch um Revision eines bundesgerichtlichen Urteils ein vom Gesetz vorgesehener Revisionsgrund ( Art. 121 ff. BGG ) genannt und aufgezeigt werden muss, inwiefern das zu revidierende Urteil an einem entsprechenden Mangel leide, ansonsten auf das Gesuch nicht einzutreten ist (Urteile 4F_12/2012 vom 18. September 2012; 2F_12/2008 vom 4. Dezember 2008E. 2.1);

dass der Gesuchsteller dem Bundesgericht in seiner Eingabe vom 8. Dezember 2013 lediglich seine eigene Sicht der Streitsache darlegt, die Gegenstand des Urteils 4A_231/2013 war, und den kantonalen Gerichten sowie dem Bundesgericht verschiedene Verfassungsverletzungen vorwirft;

dass der Gesuchsteller damit keinen Revisionsgrund nach Art. 121 ff. BGG geltend macht und seine Eingabe den erwähnten Anforderungen daher offensichtlich nicht genügt;

dass im Übrigen festzuhalten ist, dass nach ständiger Praxis des Bundesgerichts einzelne Vorbringen der Parteien keine Anträge im Sinne von Art. 121 lit. c BGG bilden und nicht mittels Revision geltend gemacht werden kann, dass das Bundesgericht auf die Beschwerde hätte eintreten müssen, weil die Vorbringen in der Rechtsschrift den gesetzlichen Begründungsanforderungen genügt hätten (Urteil 2F_18/2012 vom 3. Oktober 2012 E. 3.2.2 mit Hinweisen);

dass sich das Revisionsgesuch daher als unzulässig erweist, weshalb darauf ohne Durchführung eines Schriftenwechsels ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten ist;

dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass die Gesuchsgegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 2 BGG );

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Februar 2014

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Leemann