Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4F_2/2011 KI-generiert

Revision of non-entry decision for challenge to shareholders' resolution annulment fails on grounds of criminal influence and ECHR judgment.

Geschäftsnummer 4F_2/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court dismissed the applicant's revision request, upholding its prior non-entry decision of 9 November 2010, which remains in force, and ordered the applicant to pay court costs of CHF 500. The applicant had sought revision of that earlier decision, which had declined to consider his appeal against a lower court ruling that dismissed his action seeking annulment of various shareholders' meeting resolutions. The Court rejected the invoked revision grounds under the Federal Supreme Court Act, specifically finding that the ground based on a European Court of Human Rights judgment was inapplicable as none existed, no ground existed for claiming the Court had granted more or less than requested (as the prior decision was one of non-entry), and no criminal act affecting the decision was established; thus, the revision request failed on all pleaded bases.

Legislator-Regeste

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Art. 122 BGG, Art. 123 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Revision of non-entry decision for challenge to shareholders' resolution annulment fails on grounds of criminal influence and ECHR judgment: The applicant had sought revision of that earlier decision, which had declined to consider his appeal against a lower court ruling that dismissed his action seeking annulment of various shareholders' meeting resolutions. The Court rejected the invoked revision grounds under the Federal Supreme Court Act, specifically finding that the ground based on a European Court of Human Rights judgment was inapplicable as none existed, no ground existed for claiming the Court had granted more or less than requested (as the prior decision was one of non-entry), and no criminal act affecting the decision was established; thus, the revision request failed on all pleaded bases.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Einrede der Verfassungswidrigkeit Anfechtungsklage Menschenrechte verwaltungsrechtlicher Widerruf Revisionsgesuch im Asylverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposes court costs on the losing party in the revision proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4F_2/2011

Urteil vom 25. Januar 2011

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Bundesrichter Corboz,

Bundesrichterin Kiss,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

X.________ AG,

Gesuchsgegnerin.

Gegenstand

Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 9. November 2010 (4A_566/2010),

In Erwägung,

dass A.________ (Gesuchsteller) beim Bezirksgericht Zürich gegen die X.________ AG klagte und die Aufhebung, eventualiter die Nichtigerklärung verschiedener Beschlüsse der Generalversammlung der X.________ AG vom 4. Juli 2005 verlangte;

dass das Bezirksgericht Zürich die Klage mit Urteil vom 12. März 2008 abwies;

dass das Obergericht des Kantons Zürich auf Berufung des Gesuchstellers die Klage mit Urteil vom 17. September 2010 ebenfalls abwies;

dass der Gesuchsteller dieses Urteil beim Bundesgericht mit Beschwerde anfocht, das mit Urteil vom 9. November 2010 (Verfahren 4A_566/2010) auf das Rechtsmittel wegen formeller Mängel nicht eintrat;

dass der Gesuchsteller dem Bundesgericht eine vom 3. Januar 2011 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, gegen das Urteil des Bundesgerichts vom 9. November 2010 Revision einzulegen;

dass der Gesuchsteller in dieser Rechtsschrift die Revisionsgründe von Art. 121 lit. b, 122 und 123 Abs. 1 BGG anrief;

dass der Revisionsgrund von Art. 122 BGG von vornherein ausser Betracht fällt, weil in dieser Sache kein Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte ergangen ist;

dass sodann nicht ersichtlich ist, inwiefern das Bundesgericht mit seinem Nichteintretensentscheid einer Partei mehr oder anderes zugesprochen haben soll, als sie selbst verlangt hat, oder weniger als die Gegenpartei anerkannt hat;

dass schliesslich unerfindlich ist, inwiefern durch ein Verbrechen oder Vergehen zum Nachteil des Gesuchstellers auf den Nichteintretensentscheid des Bundesgerichts eingewirkt worden sein soll;

dass aus diesen Gründen auch die vom Gesuchsteller angerufenen Revisionsgründe von Art. 121 lit. b und Art. 123 Abs. 1 BGG ausser Betracht fallen, weshalb sein Revisionsgrund abzuweisen ist;

dass die Gerichtskosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt das Bundesgericht:

1. Das Revisionsgesuch wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 25. Januar 2011

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Huguenin