Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4F_19/2022 KI-generiert

Petitioner's Request for Revision of Insurance Contract Decision Rejected for Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 4F_19/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In a case before the Swiss Federal Tribunal, an individual filed a petition for the revision of a prior decision by the Federal Tribunal concerning a dispute with a company over an insurance contract. Initially, the Federal Tribunal had dismissed the individual's appeal against a decision from the Bernese Cantonal Court due to insufficient substantiation. Seeking a revision of this dismissal, the individual argued based on specific legal provisions but failed to convincingly demonstrate valid grounds for revision as required by the procedural rules. Consequently, the Tribunal decided not to proceed with the revision request.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 Satz, Art. 127 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner's Request for Revision of Insurance Contract Decision Rejected for Insufficient Substantiation: Initially, the Federal Tribunal had dismissed the individual's appeal against a decision from the Bernese Cantonal Court due to insufficient substantiation. Seeking a revision of this dismissal, the individual argued based on specific legal provisions but failed to convincingly demonstrate valid grounds for revision as required by the procedural rules. Consequently, the Tribunal decided not to proceed with the revision request.

Schlagwörter

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Versicherungsvertrag Revisionsgründe Wiedererwägung durch den Versicherer Vertragsabschluss Klageänderung sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

Cited in the reasoning to justify not entering into the substance of the appeal without further written submissions because the revision application was insufficient.

Art. 64 Abs. 1 BGG

The court noted that the application for legal aid would have been denied because the revision application was hopeless (although no explicit order on legal aid was made other than denying costs).

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court ordered the applicant to bear the court costs.

Art. 68 Abs. 2 und 3 BGG

The court ruled that no party compensation would be awarded.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4F_19/2022

Urteil vom 23. November 2022

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Bundesrichterinnen Kiss, May Canellas,

Gerichtsschreiber Leemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

B.________ AG,

vertreten durch Fürsprecher Franz Müller,

Gesuchsgegnerin,

Obergericht des Kantons Bern, 2. Zivilkammer,.

Gegenstand

Versicherungsvertrag,

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 28. September 2022 (4A_350/2022 [Entscheid ZK 22 318]).

Erwägungen:

1. Mit Urteil 4A_350/2022 vom 28. September 2022 trat das Bundesgericht auf eine vom Gesuchsteller gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern vom 22. August 2022 erhobene Beschwerde mangels hinreichender Begründung im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht ein.

Mit Eingabe vom 14. Oktober 2022 beantragt der Gesuchsteller dem Bundesgericht die Revision des Urteils 4A_350/2022 vom 28. September 2022.

Mit am 17. Oktober 2022 der Post übergebenem Schreiben reichte der Gesuchsteller dem Bundesgericht eine Ergänzung zum Revisionsgesuch ein.

Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.

2. Die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts kann nur aufgrund der in den Art. 121-123 BGG abschliessend aufgezählten Gründe verlangt werden.

Rechtsschriften müssen die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), ansonsten darauf nicht eingetreten werden kann (vgl. BGE 147 III 238 E. 1.2.1). In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG ).

In einem Revisionsgesuch ist dementsprechend unter Angabe der Beweismittel der Revisionsgrund im Einzelnen darzulegen. Dabei genügt es nicht, das Vorliegen eines solchen einfach zu behaupten; vielmehr muss dargetan werden, weshalb dieser gegeben und inwiefern gestützt darauf das Urteilsdispositiv abzuändern ist (siehe etwa Urteil 4F_14/2021 vom 2. Dezember 2021 E. 3 mit Hinweisen).

3. Der Gesuchsteller erwähnt in seinen beiden Eingaben zwar Art. 121 lit. b, c und d BGG , legt jedoch das Vorliegen eines dieser Revisionsgründe mit Bezug auf das Urteil 4A_350/2022 vom 28. September 2022 nicht nachvollziehbar dar. Das Revisionsgesuch ist somit nicht rechtsgenügend begründet, weshalb darauf - ohne Durchführung eines Schriftenwechsels ( Art. 127 BGG ) - nicht einzutreten ist.

Der Gesuchsteller wird darauf aufmerksam gemacht, dass weitere Eingaben dieser Art in der gleichen Sache künftig ohne Antwort abgelegt werden.

4. Es ist unklar, ob der Gesuchsteller auch für das Revisionsverfahren (sinngemäss) um unentgeltliche Rechtspflege ersucht. Jedenfalls könnte einem solchen Antrag nicht entsprochen werden, weil das Revisionsgesuch aussichtslos war ( Art. 64 Abs. 1 BGG ). Die Gerichtskosten sind gemäss Art. 66 Abs. 1 BGG dem Gesuchsteller aufzuerlegen. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen ( Art. 68 Abs. 2 und 3 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. November 2022

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Hohl

Der Gerichtsschreiber: Leeman