Dismissal of Revision Request for Procedural Non-Compliance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a request for revision submitted to the Swiss Federal Tribunal regarding a previous decision from October 15, 2013, which had dismissed an appeal against a ruling from the Aargau Cantonal Court. The applicant sought to challenge the earlier judgment, claiming legal flaws without sufficiently detailing the grounds for revision or presenting evidence as required by law. As a result, the Federal Tribunal found the revision request to be manifestly inadmissible and also denied the applicant's request for free legal assistance due to the lack of merit in the revision claim. The court imposed costs on the applicant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 109 BGG, Art. 64Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Revision Request for Procedural Non-Compliance: The applicant sought to challenge the earlier judgment, claiming legal flaws without sufficiently detailing the grounds for revision or presenting evidence as required by law. As a result, the Federal Tribunal found the revision request to be manifestly inadmissible and also denied the applicant's request for free legal assistance due to the lack of merit in the revision claim. The court imposed costs on the applicant.
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KI-generiertThe appeal is settled summarily, analogous to the simplified procedure cited under this article because the review request was obviously inadmissible.
Used to dismiss the request for legal aid due to the hopeless nature of the review request.
Used to impose court costs on the applicant (Gesuchsteller).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4F_18/2013
Urteil vom 16. Januar 2014
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Bundesrichter Kolly, Bundesrichterin Niquille,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Gesuchsteller,
gegen
Y.________ AG,
Gesuchsgegnerin,
Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer , Obere Vorstadt 38, 5000 Aarau.
Gegenstand
Revision,
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 4A_358/2013 vom 15. Oktober 2013.
In Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 15. Oktober 2013 (4A_358/2013) auf die vom Gesuchsteller gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 25. Juni 2013 erhobene Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eintrat;
dass der Gesuchsteller dem Bundesgericht eine vom 3. November 2013 datierte Rechtsschrift einreichte, die als Revisionsgesuch gegen das Urteil des Bundesgerichts vom 15. Oktober 2013 (4A_358/2013) zu behandeln ist;
dass der Gesuchsteller mit Schreiben vom 8. Dezember 2013 sinngemäss um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ersuchte;
dass eine Rechtsschrift gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss und in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern das angefochtene Urteil Recht verletzt;
dass dementsprechend in einem Revisionsgesuch unter Angabe der Beweismittel der Revisionsgrund im Einzelnen darzulegen ist, wobei es nicht genügt, das Vorliegen eines solchen einfach zu behaupten, sondern vielmehr dargetan werden muss, weshalb dieser gegeben und inwiefern gestützt darauf das Urteilsdispositiv abzuändern ist (Urteil des Bundesgerichts vom 11. August 2008, 8F_10/2008);
dass die Eingabe des Gesuchstellers vom 3. November 2013 diesen Anforderungen nicht genügt, da insbesondere nicht unter Angabe der Beweismittel einer der im Gesetz abschliessend aufgezählten Revisionsgründe ( Art. 121-123 BGG ) angerufen und ausgeführt wird, inwiefern gestützt darauf das Dispositiv des Urteils des Bundesgerichts vom 15. Oktober 2013 abzuändern wäre;
dass sich das Revisionsgesuch somit als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb es analog zum vereinfachten Verfahren ( Art. 109 BGG ) ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung erledigt wird;
dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit des Revisionsgesuchs abzuweisen ist (Art. 64Abs. 1 BGG);
dass die Gerichtskosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. Januar 2014
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Klett
Der Gerichtsschreiber: Huguenin