Claimant's Application for Revision of Anti-Legal Aid Decision Dismissed for Lack of Reversible Ground
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA petitioner sought the revision of a Swiss Federal Court judgment dated August 26, 2019, which had refused his request for free legal assistance and dismissed his appeal due to a lack of standing. The original case involved a denial by the Regional Court of Bern-Mittelland, and subsequently the Bernese High Court, of free legal assistance for a lawsuit against a company. The petitioner alleged procedural inconsistencies and legal violations in the handling of his appeal but failed to present valid grounds for revision as required by law. Consequently, his revision request and his application for free legal assistance for the current procedure were denied, and he was ordered to bear the procedural costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 BGG; Claimant's Application for Revision of Anti-Legal Aid Decision Dismissed for Lack of Reversible Ground: The original case involved a denial by the Regional Court of Bern-Mittelland, and subsequently the Bernese High Court, of free legal assistance for a lawsuit against a company. The petitioner alleged procedural inconsistencies and legal violations in the handling of his appeal but failed to present valid grounds for revision as required by law. Consequently, his revision request and his application for free legal assistance for the current procedure were denied, and he was ordered to bear the procedural costs.
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KI-generiertThe request for legal aid for the federal court proceedings was dismissed because the revision request was hopeless from the outset.
The court costs were imposed on the petitioner in accordance with the outcome of the proceedings.
Used to deny an award of an indemnity to the respondent.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4F_12/2019
Urteil vom 29. Oktober 2019
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Bundesrichterinnen Hohl, May Canellas
Gerichtsschreiber Widmer.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
Obergericht des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, Gesuchsgegner.
Gegenstand
Revision,
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 26. August 2019
(4D_44/2019 [Entscheid ZK 19 388]).
In Erwägung,
dass das Regionalgericht Bern-Mittelland mit Entscheid vom 15. Juli 2019 ein Gesuch von B.________ um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für ein Verfahren gegen die C.________ AG abwies;
dass das Obergericht des Kantons Bern auf eine von B.________ dagegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 14. August 2019 nicht eintrat;
dass das Bundesgericht auf eine vom Gesuchsteller gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde mit Urteil vom 26. August 2019 mangels Beschwerdeberechtigung des Gesuchstellers nicht eintrat, dessen Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren abwies und ihm die Gerichtskosten von Fr. 200.-- auferlegte;
dass der Gesuchsteller mit zwei identischen, vom 1. September 2019 datierten Eingaben (der Post am 3. bzw. am 6. September 2019 übergeben) die Revision dieses Urteils beantragte;
dass für das Bundesgericht bestimmte Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten haben ( Art. 42 Abs. 1 BGG ) und namentlich in einem Gesuch um Revision eines bundesgerichtlichen Urteils ein vom Gesetz vorgesehener Revisionsgrund ( Art. 121 ff. BGG ) genannt und aufgezeigt werden muss, inwiefern das zu revidierende Urteil an einem entsprechenden Mangel leide, ansonsten auf das Gesuch nicht einzutreten ist (Urteile 4F_3/2014 vom 18. Februar 2014; 4F_12/2012 vom 18. September 2012; 2F_12/2008 vom 4. Dezember 2008 E. 2.1);
dass der Gesuchsteller dem Bundesgericht verschiedene angebliche Widersprüchlichkeiten und Rechtsverletzungen bei der Behandlung seiner Beschwerde gegen den Entscheid vom 14. August 2019 vorwirft, damit indessen keinen Revisionsgrund nach Art. 121 ff. BGG gegen das Urteil des Bundesgerichts vom 26. August 2019 geltend macht;
dass somit auf das Gesuch nicht einzutreten ist;
dass das Revisionsgesuch von vornherein aussichtslos war, weshalb das Begehren des Gesuchstellers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das vorliegende Verfahren abzuweisen ist ( Art. 64 BGG );
dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
dass dem Gesuchsgegner keine Parteientschädigung zuzusprechen ist ( Art. 68 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
4. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, und der C.________ AG, Bern, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Oktober 2019
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Widmer