Claimant's Revision Request Deemed Inadmissible
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a revision request submitted by an individual against a company following a decision by the Cantonal Insurance Court, which had previously dismissed the individual's claim. The Federal Tribunal had earlier partially upheld the individual's appeal, returning the case to the lower court for further proceedings. However, the individual subsequently filed a request for revision, asserting that it did not meet the requirements outlined in the Federal Court's procedural rules, particularly failing to demonstrate a valid ground for revision. Consequently, the court found the request inadmissible and imposed court costs on the individual while denying any compensation to the opposing party.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 76 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 109 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 1 BGG; Claimant's Revision Request Deemed Inadmissible: The Federal Tribunal had earlier partially upheld the individual's appeal, returning the case to the lower court for further proceedings. However, the individual subsequently filed a request for revision, asserting that it did not meet the requirements outlined in the Federal Court's procedural rules, particularly failing to demonstrate a valid ground for revision. Consequently, the court found the request inadmissible and imposed court costs on the individual while denying any compensation to the opposing party.
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KI-generiertCited analogously to declare the revision proceeding inadmissible without written exchange due to its obvious inadmissibility.
Cited to order the applicant to pay the judicial costs.
Cited to deny any compensation to the respondent as no costs were incurred in the federal court proceedings.
Cited to justify the inadmissibility because the appellant did not have a legitimate interest in amending the decision as he succeeded partially.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4F_12/2015
Urteil vom 10. November 2015
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Bundesrichterinnen Klett, Hohl,
Gerichtsschreiberin Marti-Schreier.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
B.________ AG,
Gesuchsgegnerin,
Versicherungsgericht des Kantons Aargau,
3. Kammer.
Gegenstand
Revision,
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen
Bundesgerichts 4A_38/2015 vom 25. Juni 2015.
In Erwägung,
dass das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 22. Dezember 2014 die Klage des Gesuchstellers gegen die Gesuchsgegnerin abwies;
dass das Bundesgericht die dagegen erhobene Beschwerde des Gesuchstellers mit Urteil 4A_38/2015 vom 25. Juni 2015 teilweise guthiess, das Urteil des Versicherungsgerichts aufhob und die Sache zur Ergänzung des Sachverhalts und neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückwies;
dass der Gesuchsteller dem Bundesgericht am 29. August 2015 eine Eingabe einreichte, die gemäss seinem darauf folgenden Schreiben vom 5. September 2015 als Revisionsgesuch zu verstehen sei;
dass eine Rechtsschrift gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten muss und in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern das angefochtene Urteil Recht verletzt;
dass die Revision eines Entscheides des Bundesgerichts nur aufgrund der in den Art. 121 - 123 BGG abschliessend aufgezählten Gründe verlangt werden kann;
dass in einem Revisionsgesuch dementsprechend unter Angabe der Beweismittel der Revisionsgrund im Einzelnen darzulegen ist, wobei es nicht genügt, das Vorliegen eines solchen einfach zu behaupten, sondern vielmehr dargetan werden muss, weshalb dieser gegeben und inwiefern gestützt darauf das Urteilsdispositiv abzuändern ist (Urteile des Bundesgerichts 4F_8/2015 vom 24. Juni 2015; 4F_19/2014 vom 20. November 2014; 4F_14/2012 vom 11. Oktober 2012);
dass die Eingaben vom 29. August 2015 und vom 5. September 2015 diesen Anforderungen nicht genügen, da der Gesuchsteller keinen Revisionsgrund nach Art. 121 ff. BGG geltend macht;
dass der Gesuchsteller zudem ohnehin kein schutzwürdiges Interesse an der Abänderung des Urteils 4A_38/2015 vom 25. Juni 2015 hat, da er im Verfahren 4A_38/2015 bei teilweiser Gutheissung der Beschwerde mit seinen Rügen voll durchgedrungen ist (vgl. E. 4 des Urteils; Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG );
dass sich das Revisionsgesuch somit als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf analog zum vereinfachten Verfahren ( Art. 109 BGG ) ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summarischer Begründung nicht einzutreten ist;
dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
dass der Gesuchsgegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );
erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. November 2015
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Die Gerichtsschreiberin: Marti-Schreier