Sales Contract Dispute: Dismissal for Lack of Constitutional Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal dispute stemming from a sale contract in which the respondent obtained a ruling from a lower court ordering the appellant to pay a sum along with interest and fees. The appellant subsequently appealed this ruling to the higher court, which dismissed the appeal for lack of sufficient reasoning. The appellant then sought to challenge the higher court's decision at the Federal Tribunal, but the Tribunal ruled the appeal inadmissible due to the absence of the required dispute value and no significant legal questions. Consequently, the appellant's submission was treated as a constitutional complaint but lacked substantiated claims, leading to the decision to not proceed with the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Sales Contract Dispute: Dismissal for Lack of Constitutional Substantiation: The appellant subsequently appealed this ruling to the higher court, which dismissed the appeal for lack of sufficient reasoning. The appellant then sought to challenge the higher court's decision at the Federal Tribunal, but the Tribunal ruled the appeal inadmissible due to the absence of the required dispute value and no significant legal questions. Consequently, the appellant's submission was treated as a constitutional complaint but lacked substantiated claims, leading to the decision to not proceed with the complaint.
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KI-generiertThe appeal was not admitted due to insufficient substantiation (lack of reasoned constitutional complaint).
The costs of the federal court proceedings were imposed on the appellant according to the outcome of the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4D_95/2012
Urteil vom 8. Januar 2013
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Hurni.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
X.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwälte Dr. Maurice Courvoisier und Dr. Nicolas Spichtin,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Kaufvertrag,
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, vom 17. September 2012.
In Erwägung,
dass die Gerichtspräsidentin von Rheinfelden mit Urteil vom 4. Oktober 2011 die Klage der Beschwerdegegnerin gegen den Beschwerdeführer auf Zahlung von Fr. 3'331.25 nebst Zins und Mahngebühren guthiess;
dass das Obergericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 17. September 2012 auf die vom Beschwerdeführer gegen das erstinstanzliche Urteil eingelegte Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht eintrat;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 3. November 2012 datierte Eingabe einreichte, aus der sich ergibt, dass er das Urteil des Obergerichts vom 17. September 2012 anfechten will;
dass das Bundesgericht von Amtes wegen prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( BGE 137 III 417 E. 1; 136 II 101 E. 1, 470 E. 1; 135 III 212 E. 1);
dass gegen das Urteil des Obergerichts eine Beschwerde in Zivilsachen im vorliegenden Fall nicht zulässig ist, weil der erforderliche Streitwert von Fr. 30'000.-- ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) nicht erreicht wird und sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt;
dass die Eingabe des Beschwerdeführers unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne von Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;
dass mit der subsidiären Verfassungsbeschwerde die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann ( Art. 116 BGG );
dass in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides präzise zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG ; BGE 134 V 138 E. 2.1 S. 143; 133 III 439 E. 3.2 S. 444 mit Hinweis);
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht keine auch nur im Ansatz substanziierte Verfassungsrüge vorträgt;
dass somit auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );
dass die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. Januar 2013
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Klett
Der Gerichtsschreiber: Hurni