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4D_94/2011 KI-generiert

Subsidiary constitutional complaint against denial of deadline restoration for company organizational defect and deletion from commercial register.

Geschäftsnummer 4D_94/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court dismissed the complainant's appeal and upheld the lower court's decision, ordering the complainant to pay court costs of CHF 500. The dispute arose from a company liquidation context, where the complainant challenged a cantonal court ruling that denied its request for restoration of a missed deadline to remedy an organizational defect and thereby avoid its deletion from the commercial register. The Supreme Court treated the appeal as a subsidiary constitutional complaint because the civil appeal was inadmissible due to the failure to meet the required CHF 30,000 threshold for the dispute value and the absence of a legal question of fundamental importance. The Court found the complaint inadmissible because it did not substantiate any violation of constitutional rights as required by Articles 42(2), 106(2), and 117 of the Federal Supreme Court Act (BGG), making the lower court's refusal of the restoration request and denial of legal aid final.

Legislator-Regeste

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Art. 731b OR, Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG; Subsidiary constitutional complaint against denial of deadline restoration for company organizational defect and deletion from commercial register: The dispute arose from a company liquidation context, where the complainant challenged a cantonal court ruling that denied its request for restoration of a missed deadline to remedy an organizational defect and thereby avoid its deletion from the commercial register. The Supreme Court treated the appeal as a subsidiary constitutional complaint because the civil appeal was inadmissible due to the failure to meet the required CHF 30,000 threshold for the dispute value and the absence of a legal question of fundamental importance. The Court found the complaint inadmissible because it did not substantiate any violation of constitutional rights as required by Articles 42(2), 106(2), and 117 of the Federal Supreme Court Act (BGG), making the lower court's refusal of the restoration request and denial of legal aid final.

Schlagwörter

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Liquidation der GmbH Handelsregister verfahrensrechtliche Abschreibung Einreichungszeitpunkt Verletzung von Verfahrensrechten verfassungsmässige Schranken

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Procedural basis for not entering into the matter due to the complaint's failure to meet the substantiation requirements.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Legal basis for imposing the court costs on the complainant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_94/2011

Urteil vom 11. Januar 2012

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Hurni.

Verfahrensbeteiligte

X.________ AG in Liquidation,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kanton Zürich, vertreten durch Handelsregisteramt des Kantons Zürich,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Massnahmen gemäss Art. 731b OR ,

Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 20. Oktober 2011.

In Erwägung,

dass der Beschwerdegegner die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 19. September 2011 auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht hat, dass ihre Löschung im Handelsregister infolge Organisationsmangels gegebenenfalls durch Stellung eines Fristwiederherstellungsgesuchs abgewendet werden könne;

dass sich die Beschwerdeführerin in der Folge an das Einzelgericht im summarischen Verfahren des Bezirkes Zürich wendete mit dem Antrag um "Wiederherstellung der Frist zur Behebung des Organisationsmangels";

dass das Einzelgericht im summarischen Verfahren des Bezirkes Zürich der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 23. September 2011 eine Frist von 10 Tagen zur Leistung einer Prozesskaution in der Höhe von Fr. 1'500.-- sowie zur Begründung des Fristwiederherstellungsgesuchs setzte;

dass die Beschwerdeführerin gegen diese Verfügung Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich einreichte und gleichzeitig um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Erteilung der aufschiebenden Wirkung ersuchte;

dass das Obergericht die Beschwerde mit Beschluss vom 20. Oktober 2011 abwies, soweit es darauf eintrat, und auch die Gesuche um unentgeltliche Prozessführung und um Erteilung der aufschiebenden Wirkung abwies;

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 28. November 2011 datierte Eingabe einreichte, in der sie erklärte, den Beschluss des Obergerichts anfechten zu wollen;

dass eine Beschwerde in Zivilsachen im vorliegenden Fall nicht zulässig ist, weil der erforderliche Streitwert von Fr. 30'000.-- ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) nicht erreicht wird und sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt;

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne von Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;

dass mit einer solchen Beschwerde ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann ( Art. 116 BGG );

dass in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG );

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin keine auch nur im Ansatz substanziierte Verfassungsrüge enthält;

dass die Beschwerdeschrift den genannten Begründungsanforderungen somit offensichtlich nicht genügt, weshalb auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten ist;

dass damit offen bleiben kann, ob auch darum auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann, weil sie unter dem Gesichtspunkt von Art. 93 Abs. 1 BGG unzulässig ist;

dass das Gesuch um aufschiebende Wirkung mit dem Entscheid in der Sache gegenstandslos wird;

dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. Januar 2012

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Hurni