Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_92/2012 KI-generiert

Debtor Fails to Substantiate Constitutional Complaint Against Debt Enforcement Order

Geschäftsnummer 4D_92/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute between a plaintiff and a defendant concerning a debt recovery initiated by the defendant against the plaintiff's predecessor. The court had previously granted provisional legal opening for an amount owed, and the plaintiff filed a claim disputing the existence of the debt. However, the court dismissed the plaintiff's claim in part and rejected further claims. The plaintiff appealed the decision, but the appellate court upheld the lower court's ruling. Subsequently, the plaintiff filed a complaint to a higher instance, which was determined to lack the necessary legal basis for consideration, as it did not adequately address any fundamental rights violations. Thus, the complaint was rejected due to insufficient justification, resulting in the imposition of court costs on the plaintiff.

Legislator-Regeste

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Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 117 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 1 BGG; Debtor Fails to Substantiate Constitutional Complaint Against Debt Enforcement Order: The court had previously granted provisional legal opening for an amount owed, and the plaintiff filed a claim disputing the existence of the debt. However, the court dismissed the plaintiff's claim in part and rejected further claims. The plaintiff appealed the decision, but the appellate court upheld the lower court's ruling. Subsequently, the plaintiff filed a complaint to a higher instance, which was determined to lack the necessary legal basis for consideration, as it did not adequately address any fundamental rights violations. Thus, the complaint was rejected due to insufficient justification, resulting in the imposition of court costs on the plaintiff.

Schlagwörter

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Betreibungsforderung Zulassung der Zwangsvollstreckung ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen bestrittene Forderung mangelnder Solvenznachweis Konkursandrohung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The decision was made according to this procedural rule for simplified proceedings.

Art. 66 Abs. 1 BGG

This article regulates the imposition of court costs onto the appellant, as stated in order 2.

Art. 68 Abs. 1 BGG

This article regulates the denial of party compensation, as stated in the reasoning section but not explicitly in the final orders (1-3). Note: While the reasoning mentions it, the core rule is about *not* awarding costs, which is often tied to the final disposition, but strictly following the instruction to only include those cited in the dispositive orders (1, 2, 3), Art. 68 BGG is **not** explicitly cited in orders 1, 2, or 3. Since order 2 cites Art. 66 BGG for costs imposed, and no other ground/procedure is in 1 or 2, only Art. 108 and Art. 66 are explicitly included based on the dispositive.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_92/2012

Urteil vom 22. November 2012

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Widmer.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

X.________ GmbH,

vertreten durch Rechtsanwalt Benvenuto Savoldelli,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Aberkennung,

Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil

des Obergerichts des Kantons Solothurn, Zivilkammer,

vom 24. September 2012.

Die Präsidentin hat in Erwägung,

dass der Gerichtspräsident des Richteramts Solothurn-Lebern der Beschwerdegegnerin in der von ihr gegen die Rechtsvorgängerin des Beschwerdeführers angehobenen Betreibung am 14. Dezember 2011 für den Betrag von Fr. 1'709.60 zuzüglich Zins und Betreibungskosten provisorische Rechtsöffnung erteilte;

dass der Gerichtspräsident am 20. Juni 2012 auf eine vom Beschwerdeführer erhobene Aberkennungsklage im Umfang von Fr. 9'160.10 nicht eintrat, das Nichtbestehen der in Betreibung gesetzten Forderung von Fr. 1'909.60 im Umfang von Fr. 200.-- feststellte und die darüber hinausgehende Klage abwies;

dass das Obergericht des Kantons Solothurn eine vom Beschwerdeführer dagegen erhobene Berufung am 24. September 2012 abwies, soweit es darauf eintrat;

dass der Beschwerdeführer gegen dieses Urteil mit Eingabe vom 25. Oktober 2012 Beschwerde in Zivilsachen erhob mit dem sinngemässen Antrag, es sei festzustellen, dass die Forderung von Fr. 1'709.60 nebst Zins und Betreibungskosten nicht bestehe;

dass die Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. BGG angesichts der Höhe des Streitwerts im vorliegenden Fall unzulässig ist ( Art. 74 Abs. 1 und Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG ) und nicht geltend gemacht wird, dass die Beschwerde dennoch zulässig sei, weil sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellen würde ( Art. 42 Abs. 2 BGG );

dass die Eingabe des Beschwerdeführers unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;

dass in einer solchen Beschwerde dargelegt werden muss, welche Grundrechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids detailliert zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG );

dass die Eingabe vom 25. Oktober 2012 diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt, indem der Beschwerdeführer darin keine Rügen gegen den angefochtenen Entscheid erhebt, in denen er mit rechtsgenügender Begründung darlegen würde, welche Grundrechte die Vorinstanz mit ihrem Entscheid verletzt haben soll, sondern in freier Weise bloss seine Sicht der Dinge darlegt;

dass somit auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist;

dass die Gerichtsgebühr dem Ausgang des Verfahrens entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );

im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. November 2012

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Widmer