Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_88/2010 KI-generiert

Tenants' Appeal on Lease Dispute Dismissed for Insufficient Value and Lack of Constitutional Claim

Geschäftsnummer 4D_88/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case revolves around a dispute related to a lease agreement, where the lower court had ordered the appellants to pay a sum along with interest to the respondent. The appellants challenged this decision in the cantonal court, which dismissed their complaints regarding legal refusals and their requests for free legal aid. Subsequently, the appellants submitted multiple filings to the Federal Tribunal, indicating their intent to appeal against the cantonal court’s decision. However, the Federal Tribunal found that the required value for the dispute was not met, and there were no significant legal questions raised, leading to the classification of their submissions as a subsidiary constitutional complaint. The tribunal concluded that the appellants' filings did not sufficiently meet the necessary criteria for the complaint, resulting in the decision to not proceed with the complaint.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Tenants' Appeal on Lease Dispute Dismissed for Insufficient Value and Lack of Constitutional Claim: The appellants challenged this decision in the cantonal court, which dismissed their complaints regarding legal refusals and their requests for free legal aid. Subsequently, the appellants submitted multiple filings to the Federal Tribunal, indicating their intent to appeal against the cantonal court’s decision. However, the Federal Tribunal found that the required value for the dispute was not met, and there were no significant legal questions raised, leading to the classification of their submissions as a subsidiary constitutional complaint. The tribunal concluded that the appellants' filings did not sufficiently meet the necessary criteria for the complaint, resulting in the decision to not proceed with the complaint.

Schlagwörter

KI-generiert
Rechte des Mieters Streitwert Zivilurteil Zuständigkeitsfragen Einrede der Verfassungswidrigkeit Grundrechte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule that the appeal could not be processed due to insufficient substantiation (lack of adherence to filing requirements for the appeal).

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Used to decide on the waiver of court fees given the circumstances.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_88/2010

Urteil vom 28. Juli 2010

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte

A. und B. X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Y.________,

vertreten durch Rechtsanwältin Angela Hensch,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Mietvertrag,

Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, Präsident der III. Zivilkammer, vom 28. Juni 2010.

In Erwägung,

dass der Einzelrichter der 3. Abteilung des Kreisgerichts Rheintal die Beschwerdeführer mit Entscheid vom 11. Juni 2010 aus Mietvertrag solidarisch zur Zahlung von Fr. 7'809.50 nebst 5 % Zins seit 31. Juli 2009 an die Beschwerdegegnerin verpflichtete;

dass die Beschwerdeführer an das Kantonsgericht St. Gallen gelangten, dessen Präsident der III. Zivilkammer mit Entscheid vom 28. Juni 2010 die Rechtsverweigerungsbeschwerden der Beschwerdeführer und deren Gesuche um unentgeltliche Prozessführung abwies;

dass die Beschwerdeführer dem Bundesgericht am 21. Juli 2010 mehrere Eingaben einreichten, aus denen sich ergibt, dass sie den Entscheid des Kantonsgerichts vom 28. Juni 2010 beim Bundesgericht anfechten wollen;

dass eine Beschwerde in Zivilsachen im vorliegenden Fall nicht zulässig ist, weil der erforderliche Streitwert von Fr. 15'000.-- ( Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG ) nicht erreicht wird und sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne vom Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt;

dass die Eingaben der Beschwerdeführer unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne von Art. 113 ff. BGG zu behandeln sind;

dass mit einer solchen Beschwerde ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann ( Art. 116 BGG );

dass in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG );

dass die Eingaben der Beschwerdeführer vom 21. Juli 2010 diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügen, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG),

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, Präsident der III. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Juli 2010

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Huguenin