Inadmissibility of Subsidiary Constitutional Complaint Due to Lack of Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by one party against another regarding a claim for the reimbursement of a fee and compensation for damages. The initial claim was dismissed by a district court, and the decision was upheld by the cantonal court. Subsequently, the complainant sought to appeal to the federal court. However, the federal court determined that the amount in dispute was below the threshold necessary for a civil appeal and therefore treated the submission as a constitutional complaint. The court found that the complaint did not adequately meet the necessary requirements for such a constitutional complaint, leading to a dismissal of the appeal without any court costs being imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Inadmissibility of Subsidiary Constitutional Complaint Due to Lack of Substantiation: The initial claim was dismissed by a district court, and the decision was upheld by the cantonal court. Subsequently, the complainant sought to appeal to the federal court. However, the federal court determined that the amount in dispute was below the threshold necessary for a civil appeal and therefore treated the submission as a constitutional complaint. The court found that the complaint did not adequately meet the necessary requirements for such a constitutional complaint, leading to a dismissal of the appeal without any court costs being imposed.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to state that the appeal cannot be entertained due to insufficient substantiation.
Used to waive the collection of court costs under the given circumstances.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4D_82/2008 /len
Urteil vom 2. Juli 2008
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Corboz, Präsident,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Parteien
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Auftrag,
Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer,
vom 6. Mai 2008.
In Erwägung,
dass der Einzelrichter des Bezirks Zürich die vom Beschwerdeführer gegen den Beschwerdegegner erhobene Klage auf Zahlung von Fr. 600.-- (Rückerstattung des Honorars) und Fr. 10'000.-- (Genugtuung) mit Urteil vom 10. Januar 2008 abwies;
dass der Beschwerdeführer dieses Urteil mit Berufung anfocht, die vom Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 6. Mai 2008 abgewiesen wurde;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 11. Juni 2008 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, das Urteil des Obergerichts mit Beschwerde anzufechten;
dass die Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. BGG angesichts der Höhe der streitigen Forderung von weniger als Fr. 30'000.-- nicht erhoben werden kann ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ), und weder geltend gemacht wird noch ersichtlich ist, dass diese Beschwerde dennoch zulässig ist, weil sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt;
dass die Eingabe des Beschwerdeführers unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;
dass in einer solchen Beschwerde dargelegt werden muss, welche verfassungsrechtlichen Grundrechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG );
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 11. Juni 2008 diesen Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG ), womit das Gesuch um Befreiung von den Gerichtskosten gegenstandslos wird;
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Juli 2008
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Corboz Huguenin