Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_76/2013 KI-generiert

Swiss subsidiary constitutional complaint against agency payment order: inadmissibility for failure to substantiate constitutional rights where civil appeal value below threshold.

Geschäftsnummer 4D_76/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court dismissed the appellant's appeal and rejected their request for free legal aid, ordering the appellant to pay court costs of CHF 500. The appeal challenged a cantonal court ruling that had upheld a lower court decision requiring the appellant to pay CHF 25,628.70 plus interest under a contract/agency agreement (Auftrag). The Supreme Court treated the submission as a subsidiary constitutional complaint, as the civil appeal threshold of CHF 30,000 was not met and no question of fundamental legal importance arose; however, the appellant failed to adequately plead a violation of constitutional rights, as required under Articles 113 ff., 116, and 106(2) in conjunction with 117 of the Federal Supreme Court Act (BGG), leading to non-entry on the merits.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG; Swiss subsidiary constitutional complaint against agency payment order: inadmissibility for failure to substantiate constitutional rights where civil appeal value below threshold: The appeal challenged a cantonal court ruling that had upheld a lower court decision requiring the appellant to pay CHF 25,628.70 plus interest under a contract/agency agreement (Auftrag). The Supreme Court treated the submission as a subsidiary constitutional complaint, as the civil appeal threshold of CHF 30,000 was not met and no question of fundamental legal importance arose; however, the appellant failed to adequately plead a violation of constitutional rights, as required under Articles 113 ff., 116, and 106(2) in conjunction with 117 of the Federal Supreme Court Act (BGG), leading to non-entry on the merits.

Schlagwörter

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Auftrag unentgeltliche Rechtspflege Zahlungsbefehl verfassungsmässige Anforderung Grundrechte Einrede der Verfassungswidrigkeit Steuerrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 64 al. 1 BGG

Applied to dismiss the request for free legal aid due to lack of prospects of success.

Art. 66 al. 1 BGG

Imposed court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_76/2013

Urteil vom 17. Januar 2014

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

X.________ AG,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Robert K. Däppen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Auftrag,

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts von Graubünden, II. Zivilkammer, vom 30. Oktober 2013.

In Erwägung,

dass das Bezirksgericht Plessur den Beschwerdeführer mit Entscheid vom 30. April 2013 zur Zahlung von Fr. 25'628.70 nebst Zins an die Beschwerdegegnerin verpflichtete;

dass der Beschwerdeführer an das Kantonsgericht von Graubünden gelangte, das mit Verfügung vom 30. Oktober 2013 dessen Berufung abwies, soweit es auf sie eintrat;

dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Rechtsschrift vom 17. November 2013 beim Bundesgericht anfocht;

dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 2. Januar 2014 um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ersuchte;

dass eine Beschwerde in Zivilsachen im vorliegenden Fall nicht zulässig ist, weil der erforderliche Streitwert von Fr. 30'000.-- ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) nicht erreicht wird und sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne vom Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt;

dass die Eingabe des Beschwerdeführers unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne von Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;

dass mit einer solchen Beschwerde ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann ( Art. 116 BGG );

dass in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides zu begründen sind (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG );

dass die Rechtsschrift vom 17. November 2013 diese Begründungsanforderungen nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist;

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege, über das unter den gegebenen Umständen nicht vorgängig separat entschieden werden musste (vgl. Urteil 4A_20/2011 vom 11. April 2011 E. 7.2.2), wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG );

dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Januar 2014

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Huguenin