Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_75/2021 KI-generiert

Case Admissibility Rejection in Eviction Appeal

Geschäftsnummer 4D_75/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A tenant filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal challenging a decision by the District Court of Zurich, which had ordered the tenant to vacate a property, including a basement unit, and return it with all keys to the City of Zurich's real estate management. The ruling also directed the local authority to enforce the eviction at the request of the city. The tenant appealed the December 3, 2021 ruling from the district court but did not appeal through the appropriate last cantonal instance, as required by law. The federal tribunal considered whether the appeal was admissible, given it was filed following a non-final decision.

Legislator-Regeste

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Art. 29 As, Art. 75 Abs. 1 i.V.m, Art. 114 BGG, Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 68 Abs. 2 BGG; Case Admissibility Rejection in Eviction Appeal: The ruling also directed the local authority to enforce the eviction at the request of the city. The tenant appealed the December 3, 2021 ruling from the district court but did not appeal through the appropriate last cantonal instance, as required by law. The federal tribunal considered whether the appeal was admissible, given it was filed following a non-final decision.

Schlagwörter

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Mieterausweisung Räumungsbefehl Einrede der Verfassungswidrigkeit Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids formelle Verfahrenseinstellung Ausschluss der öffentlichen Verhandlung Nichtigkeitsklage im Gemeinschaftsrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed in the simplified procedure because it was clearly inadmissible.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Used to waive court costs exceptionally due to the given circumstances.

Art. 68 Abs. 2 BGG

Applied to deny an award of party compensation.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4D_75/2021

Urteil vom 20. Dezember 2021

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Leemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Stadt Zürich Liegenschaften,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Mieterausweisung,

Beschwerde gegen das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, Einzelgericht Audienz, vom 3. Dezember 2021 (ER210152-L/U).

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 3. Dezember 2021 verurteilte das Bezirksgerichts Zürich die Beschwerdeführerin, die Liegenschaft X.________, inklusive Kellerabteil Y.________ an der U.________strasse, V.________ unverzüglich zu räumen und der Beschwerdegegnerin ordnungsgemäss und mit allen Schlüsseln zu übergeben. Gleichzeitig wurde das Stadtammannamt W.________ angewiesen, die angeordnete Ausweisung auf Verlangen der Beschwerdegegnerin zu vollstrecken.

Mit Eingabe vom 15. Dezember 2021 erklärte die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht sinngemäss, das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 3. Dezember 2021 mit Beschwerde anfechten zu wollen.

Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.

2. Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (Art. 29 As. 1 BGG; BGE 145 I 121 E. 1; 143 III 140 E. 1; 141 III 395 E. 2.1).

Die Beschwerde an das Bundesgericht ist nur gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen zulässig (Art. 75 Abs. 1 i.V.m. Art. 114 BGG ). Auf die Beschwerde, die sich unmittelbar gegen den Entscheid des Bezirksgerichts Zürich vom 3. Dezember 2020 richtet, ist demnach nicht einzutreten, da es sich dabei nicht um einen letztinstanzlichen Entscheid im Sinne von Art. 75 Abs. 1 BGG handelt. Der Beschwerdeführerin steht es offen, den bezirksgerichtlichen Entscheid beim Obergericht des Kantons Zürich anzufechten, worauf in der Rechtsmittelbelehrung ausdrücklich hingewiesen wird.

Auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.

3. Unter den gegebenen Umständen ist ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG). Der Beschwerdegegnerin steht keine Parteientschädigung zu ( Art. 68 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bezirksgericht Zürich, Einzelgericht Audienz, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. Dezember 2021

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Leemann