Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_75/2007 KI-generiert

Mootness of Undue Delay Complaint Following Decision Dispatch

Geschäftsnummer 4D_75/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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In a case before the Swiss Federal Tribunal, the appellant claimed that the Court of Appeal of Thurgau had not addressed his civil appeal regarding a lawsuit, which he considered a wrongful delay in the judicial process. The Court of Appeal had previously rejected his request for free legal assistance, but this decision had only been communicated to him after the appeal was filed, rendering the appeal moot. Consequently, the Federal Tribunal resolved to discontinue the proceedings and decided not to impose any court fees.

Legislator-Regeste

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Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Mootness of Undue Delay Complaint Following Decision Dispatch: The Court of Appeal had previously rejected his request for free legal assistance, but this decision had only been communicated to him after the appeal was filed, rendering the appeal moot. Consequently, the Federal Tribunal resolved to discontinue the proceedings and decided not to impose any court fees.

Schlagwörter

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Rechtsverzögerung Streitgegenstand unentgeltliche Rechtspflege Klagefrist Beschleunigungsgebot Nichtanhandnahmeverfügung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 32 Abs. 2 BGG

The appeal was dismissed as having become devoid of purpose (gegenstandslos) based on this provision.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court decided not to levy court fees under this provision due to the circumstances.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_75/2007 /len

Verfügung vom 4. Februar 2008

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Corboz, Präsident,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Obergericht des Kantons Thurgau.

Gegenstand

Rechtsverzögerung,

Beschwerde gegen das Obergericht

des Kantons Thurgau.

In Erwägung,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 3. Dezember 2007 beim Bundesgericht geltend machte, das Obergericht des Kantons Thurgau habe seine Berufung betreffend Zivilklage gegen B.________ (Verfahren ZBR.2007.19) bis jetzt nicht behandelt, was als unrechtmässige Verzögerung eines Entscheides zu betrachten sei;

dass der Präsident des Obergerichts des Kantons Thurgau im vom Beschwerdeführer erwähnten Verfahren bereits mit Verfügung vom 12. Oktober 2007 das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung abgewiesen hatte, diese Verfügung indessen erst am 6. Dezember 2007 expediert wurde;

dass somit die Beschwerde bereits im Zeitpunkt der Einreichung gegenstandslos war und im Verfahren gemäss Art. 32 Abs. 2 BGG abzuschreiben ist;

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG ), womit das Gesuch des Beschwerdeführers um Befreiung von den Gerichtskosten gegenstandslos wird;

verfügt der Präsident:

1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Diese Verfügung wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Februar 2008

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Corboz Huguenin