Appeal Dismissed for Unpaid Court Costs and Insufficient Constitutional Complaint Justification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a company challenged a ruling from a lower court regarding a breach of contract involving a work contract. The lower court ordered the company to pay a monetary amount along with interest. The company appealed this decision to a higher court; however, the appeal was dismissed due to the failure to pay the required court fees. Subsequently, the company attempted to contest the higher court's ruling through a new submission. The higher court forwarded this submission to the Federal Tribunal, which determined that the appeal did not meet the necessary legal criteria for consideration, particularly regarding the value of the contested amount and the nature of the legal issues raised. Consequently, the Federal Tribunal did not accept the appeal and imposed court costs on the company.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Unpaid Court Costs and Insufficient Constitutional Complaint Justification: The lower court ordered the company to pay a monetary amount along with interest. The company appealed this decision to a higher court; however, the appeal was dismissed due to the failure to pay the required court fees. Subsequently, the company attempted to contest the higher court's ruling through a new submission. The higher court forwarded this submission to the Federal Tribunal, which determined that the appeal did not meet the necessary legal criteria for consideration, particularly regarding the value of the contested amount and the nature of the legal issues raised. Consequently, the Federal Tribunal did not accept the appeal and imposed court costs on the company.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to rule that the appeal cannot be entertained due to insufficient substantiation.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4D_74/2009
Urteil vom 25. Mai 2009
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Parteien
X.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,
gegen
Y.________ AG,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hans Zehnder.
Gegenstand
Werkvertrag,
Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, vom 17. März 2009.
In Erwägung,
dass das Gerichtspräsidium Lenzburg die Beschwerdeführerin auf Klage der Beschwerdegegnerin mit Urteil vom 11. November 2008 zur Zahlung von Fr. 10'348.-- nebst 5 % Zins seit 4. April 2008 verpflichtete;
dass die Beschwerdeführerin dieses Urteil mit Appellation anfocht, auf welche das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 17. März 2009 nicht eintrat, weil die Beschwerdeführerin den von ihr verlangten Gerichtskostenvorschuss nicht bezahlt hatte;
dass die Beschwerdeführerin dem Obergericht eine vom 11. Mai 2009 datierte Eingabe einreichte, in der sie erklärte, dessen Entscheid vom 17. März 2009 mit Beschwerde anzufechten;
dass das Obergericht die Eingabe der Beschwerdeführerin am 14. Mai 2009 dem Bundesgericht zustellte;
dass eine Beschwerde in Zivilsachen im vorliegenden Fall nicht zulässig ist, weil der erforderliche Streitwert von Fr. 30'000.-- ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) nicht erreicht wird und sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt;
dass die Eingabe der Beschwerdeführerin unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne von Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;
dass mit einer solchen Beschwerde ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann ( Art. 116 BGG );
dass in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG );
dass die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 11. Mai 2009 diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );
dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 25. Mai 2009
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Klett Huguenin