Federal Supreme Court Dismisses Late Constitutional Complaint Regarding Tenancy Agreement Claim
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, two complainants filed a lawsuit against a defendant related to a rental agreement, seeking the recovery of a rental payment, legal fees, and compensation for inconvenience. The civil court of Basel-Stadt dismissed their claims, and the complainants subsequently appealed this decision to the Appellationsgericht of Basel-Stadt, which also denied their appeal. The complainants then sought to challenge the appeal court's ruling at the Federal Court, submitting their appeal after the statutory deadline for filing had expired. As their submission was not timely and lacked adequate justification for the claim, the Federal Court ruled that it would not consider the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 74 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Late Constitutional Complaint Regarding Tenancy Agreement Claim: The civil court of Basel-Stadt dismissed their claims, and the complainants subsequently appealed this decision to the Appellationsgericht of Basel-Stadt, which also denied their appeal. The complainants then sought to challenge the appeal court's ruling at the Federal Court, submitting their appeal after the statutory deadline for filing had expired. As their submission was not timely and lacked adequate justification for the claim, the Federal Court ruled that it would not consider the complaint.
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KI-generiertUsed to declare that the appeal cannot be entertained due to untimeliness and lack of sufficient grounds.
Used to decide that no court costs shall be levied given the circumstances.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4D_71/2008 /len
Urteil vom 9. Juni 2008
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Corboz, Präsident,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Parteien
A.________ und B.________,
Beschwerdeführer,
gegen
X.________,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Advokat Michel de Roche.
Gegenstand
Mietvertrag,
Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, vom 26. September 2007.
In Erwägung,
dass das Zivilgericht von Basel-Stadt die von den Beschwerdeführern gegen die Beschwerdegegnerin erhobene Klage auf Zahlung von Fr. 980.-- (Rückforderung Mietzins Februar 2006), Fr. 2'000.-- (Anwaltskosten) und Fr. 2'020.-- (Inkonvenienzentschädigung) mit Entscheid vom 27. Juni 2007 abwies;
dass die Beschwerdeführer an das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt gelangten, dessen Ausschuss die Beschwerde mit Entscheid vom 26. September 2007 abwies, soweit darauf eingetreten wurde;
dass die Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 22. Mai 2008 datierte Eingabe einreichten, in der sie erklärten, den Entscheid des Appellationsgerichts vom 26. September 2007 mit Beschwerde anzufechten;
dass die Beschwerdeführer ihre Beschwerde innerhalb von dreissig Tagen seit der Zustellung des begründeten Entscheides des Appellationsgerichts beim Bundesgericht einreichen mussten ( Art. 100 Abs. 1 BGG );
dass der Entscheid des Appellationsgerichts nach den eigenen Angaben der Beschwerdeführer in der Beschwerdeschrift ihnen am 22. April 2008 zugestellt wurde;
dass die dreissigtägige Frist von Art. 100 Abs. 1 BGG damit am 23. April 2008 zu laufen begann ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und am 22. Mai 2008 ablief, weshalb die Beschwerdeschrift spätestens an diesem Tag der Schweizerischen Post übergeben werden musste ( Art. 48 Abs. 1 BGG );
dass die Beschwerdeschrift gemäss dem auf dem Briefumschlag angebrachten Vermerk erst am 23. Mai 2008 der Post übergeben wurde, weshalb auf die Beschwerde wegen Verspätung nicht eingetreten werden kann;
dass auf die Eingabe der Beschwerdeführer, die als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist ( Art. 74 BGG ), aber auch mangels hinreichender Begründung (vgl. dazu Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ) nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 BGG ), da in der Beschwerdeschrift mit keinem Wort gesagt wird, inwiefern der Entscheid des Appellationsgerichts gegen bundesrechtliche oder kantonalrechtliche Verfassungsbestimmungen verstossen soll;
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Juni 2008
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Corboz Huguenin