Tenant's Constitutional Complaint Against Eviction Refused Due to Insufficient Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a tenant who was ordered by the civil court to vacate a rented two-room apartment and a hobby room by specific deadlines. The tenant challenged this decision through an appeal to the Appellationsgericht of Basel-Stadt, which ultimately dismissed the appeal on procedural grounds. In response, the tenant filed a complaint with the Federal Tribunal, which highlighted that the subject matter did not meet the criteria for a civil appeal due to the value of the dispute being under a specified threshold. Consequently, the court indicated that the complaint should instead be treated as a constitutional complaint, which required specific legal grounds to be presented. However, the court found that the tenant's submission did not adequately address or demonstrate any constitutional rights violations, leading to the court's decision not to pursue the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m, Art. 117 BGG; Tenant's Constitutional Complaint Against Eviction Refused Due to Insufficient Substantiation: The tenant challenged this decision through an appeal to the Appellationsgericht of Basel-Stadt, which ultimately dismissed the appeal on procedural grounds. In response, the tenant filed a complaint with the Federal Tribunal, which highlighted that the subject matter did not meet the criteria for a civil appeal due to the value of the dispute being under a specified threshold. Consequently, the court indicated that the complaint should instead be treated as a constitutional complaint, which required specific legal grounds to be presented. However, the court found that the tenant's submission did not adequately address or demonstrate any constitutional rights violations, leading to the court's decision not to pursue the appeal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to state that the appeal could not proceed due to the applicant's failure to meet the substantiation requirements.
Cited in the dispositive to waive the collection of court fees under exceptional circumstances.
Cited in the dispositive, indicating that no party compensation is awarded because the respondent incurred no expense in the federal court proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4D_68/2015
Urteil vom 6. November 2015
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Leemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________ AG,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Mieterausweisung,
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid
des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt,
Ausschuss, vom 30. September 2015.
In Erwägung,
dass die Zivilgerichtspräsidentin Basel-Stadt den Beschwerdeführer mit Entscheid vom 20. Juli 2015 anwies, die gemietete 2-Zimmer-Wohnung an der Strasse U.________ in V.________ bis spätestens 31. Juli 2015 zu verlassen;
dass der Zivilgerichtspräsident Basel-Stadt den Beschwerdeführer mit Entscheid vom 12. August 2015 anwies, den Hobby- bzw. Bastelraum an der Strasse U.________ in V.________ bis spätestens 24. August 2015, 11.30 Uhr, zu räumen;
dass das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 30. September 2015 auf eine vom Beschwerdeführer gegen den Entscheid des Zivilgerichtspräsidenten Basel-Stadt vom 12. August 2015 erhobene Beschwerde nicht eintrat;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit Eingabe vom 15. Oktober 2015 erklärte, den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 30. September 2015 mit Beschwerde anzufechten;
dass die Beschwerde in Zivilsachen gemäss Art. 72 ff. BGG angesichts des massgebenden Streitwertes von weniger als Fr. 15'000.-- nicht erhoben werden kann ( Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG ) und weder geltend gemacht wird noch ersichtlich ist, dass dieses Rechtsmittel dennoch zulässig ist, weil sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt;
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 15. Oktober 2015 unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;
dass mit einer solchen Beschwerde ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann ( Art. 116 BGG );
dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG );
dass sich der Beschwerdeführer nicht mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 30. September 2015 auseinandersetzt und aufzeigt, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Nichteintretensentscheid verfassungsmässige Rechte verletzt hätte;
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 15. Oktober 2015 die erwähnten Begründungsanforderungen daher offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann;
dass unter den gegebenen Umständen ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);
dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 2 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 6. November 2015
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Leemann