Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_61/2019 KI-generiert

Subsidiary Constitutional Appeal Inadmissible for Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 4D_61/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A company filed a lawsuit against an individual at the District Court of Zurich, demanding the payment of 11,363.05 Swiss Francs plus interest. The district court ruled in favor of the company on August 6, 2019. The individual appealed the decision to the Higher Court of the Canton of Zurich, but the appeal was dismissed on September 20, 2019, due to insufficient reasoning. The individual then submitted a complaint to the Swiss Federal Tribunal, requesting a postponement due to illness and seeking free legal assistance. However, the complaint did not meet the necessary requirements as it lacked a well-founded constitutional grievance, thus it was not considered in a simplified procedure.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Subsidiary Constitutional Appeal Inadmissible for Insufficient Substantiation: The district court ruled in favor of the company on August 6, 2019. The individual appealed the decision to the Higher Court of the Canton of Zurich, but the appeal was dismissed on September 20, 2019, due to insufficient reasoning. The individual then submitted a complaint to the Swiss Federal Tribunal, requesting a postponement due to illness and seeking free legal assistance. However, the complaint did not meet the necessary requirements as it lacked a well-founded constitutional grievance, thus it was not considered in a simplified procedure.

Schlagwörter

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Forderung ungenügend begründete Rüge verfassungsmässige Anforderung Zinszahlung Eventualbegehren Einrede der Verfassungswidrigkeit mangelnder Solvenznachweis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted in the simplified procedure because it did not meet the requirements for substantiation.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Used to justify the decision not to levy court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4D_61/2019

Urteil vom 21. November 2019

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Stähle.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________ S.A.,

vertreten durch Rechtsanwalt Guido Seitz, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Forderung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 20. September 2019 (NP190020-O/U).

Erwägungen:

1. Am 5. März 2019 reichte die B.________ S.A. (Beschwerdegegnerin) beim Bezirksgericht Zürich eine Klage ein, mit der sie verlangte, A.________ (Beschwerdeführer) sei zu verurteilen, ihr Fr. 11'363.05 nebst Zins zu bezahlen. Mit Urteil vom 6. August 2019 hiess das Bezirksgericht die Klage gut.

A.________ focht dieses Urteil mit Berufung beim Obergericht des Kantons Zürich an. Dieses trat mit Beschluss vom 20. September 2019 auf die Berufung mangels hinreichender Begründung nicht ein.

In der Folge hat A.________ das Bundesgericht zunächst "um Aufschiebung wegen Krankheit" gebeten, sodann (rechtzeitig) mit Eingabe vom 23. Oktober 2019 (Postaufgabe am 24. Oktober 2019) Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts vom 20. September 2019 erhoben und schliesslich sinngemäss um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.

2.

2.1. Da der Streitwert nach der Feststellung der Vorinstanz den Mindestbetrag von Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG nicht erreicht, steht die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen (siehe Art. 113 BGG ).

Mit der Verfassungsbeschwerde kann die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden ( Art. 116 BGG ).

Beschwerden an das Bundesgericht sind hinreichend zu begründen, ansonsten darauf nicht eingetreten werden kann ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 134 II 244 E. 2.1). Dafür muss in der Beschwerdeschrift unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids dargelegt werden, inwiefern dieser Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; BGE 140 III 115 E. 2 S. 116, 86 E. 2 S. 89). Eine Verletzung von Grundrechten wird vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft, sondern nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist ( Art. 106 Abs. 2 BGG in Verbindung mit Art. 117 BGG ).

2.2. Der Beschwerdeführer erhebt keine hinreichend begründete Verfassungsrüge, sondern verweist auf einen "Darlehensvertrag mit Koppelungsvereinbarung" und nennt einige vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellungen, die "nicht der Wahrheit" entsprächen. Die Beschwerde genügt damit den erwähnten Anforderungen offensichtlich nicht, weshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht auf sie einzutreten ist.

3. Ausnahmsweise werden keine Gerichtskosten erhoben (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG), womit das Gesuch des Beschwerdeführers um Befreiung von diesen Kosten gegenstandslos wird.

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. November 2019

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Stähle