Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_61/2013 KI-generiert

Appeal Inadmissibility Due to Unsubstantiated Constitutional Complaint

Geschäftsnummer 4D_61/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, a legal dispute arose between two parties regarding a payment obligation, where a court had previously determined that one party owes the other a specific amount plus interest. After the initial ruling from the district court was upheld by the cantonal court, the dissatisfied party sought to challenge the decision at a higher court. However, the higher court found that the appeal was not allowable due to insufficient monetary stakes involved in the case and a lack of significant legal questions. Consequently, the appeal was treated instead as a constitutional complaint, which required specific substantiation regarding alleged violations of constitutional rights, but the challenging party failed to provide adequate justification. As a result, the court opted not to entertain the appeal on procedural grounds, and costs were imposed on the party that initiated the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissibility Due to Unsubstantiated Constitutional Complaint: After the initial ruling from the district court was upheld by the cantonal court, the dissatisfied party sought to challenge the decision at a higher court. However, the higher court found that the appeal was not allowable due to insufficient monetary stakes involved in the case and a lack of significant legal questions. Consequently, the appeal was treated instead as a constitutional complaint, which required specific substantiation regarding alleged violations of constitutional rights, but the challenging party failed to provide adequate justification. As a result, the court opted not to entertain the appeal on procedural grounds, and costs were imposed on the party that initiated the appeal.

Schlagwörter

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ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Zivilurteil Grundrechte Anfechtung von Zwischenentscheiden substantiierte Begründung beschränkte Handlungsfähigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted in simplified procedure because it lacked sufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant due to the outcome of the procedure.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_61/2013

Urteil vom 13. November 2013

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Hurni.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

X.________ AG,

vertreten durch Rechtsanwalt Lucius Richard Blattner,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Forderung,

Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer,

vom 28. August 2013.

In Erwägung,

dass das Bezirksgericht Zürich mit Urteil vom 9. Juli 2013 die Beschwerdeführerin dazu verurteilte, der Beschwerdegegnerin Fr. 6'684.85 nebst Zins zu bezahlen;

dass das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 28. August 2013 die von der Beschwerdeführerin gegen das bezirksgerichtliche Urteil eingelegte Beschwerde abwies;

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 25. September 2013 datierte Eingabe einreichte, aus der sich ergibt, dass sie das Urteil des Obergerichts mit Beschwerde anfechten will;

dass das Bundesgericht von Amtes wegen prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( BGE 137 III 417 E. 1; 136 II 101 E. 1, 470 E. 1; 135 III 212 E. 1);

dass gegen das Urteil des Obergerichts eine Beschwerde in Zivilsachen im vorliegenden Fall nicht zulässig ist, weil der erforderliche Streitwert gemäss Art. 74 Abs. 1 BGG nicht erreicht wird und sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt;

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne von Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;

dass mit der subsidiären Verfassungsbeschwerde die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann ( Art. 116 BGG );

dass in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides präzise zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG ; BGE 134 V 138 E. 2.1 S. 143; 133 III 439 E. 3.2 S. 444 mit Hinweis);

dass die Beschwerdeführerin keine auch nur im Ansatz substanziierte Verfassungsrüge vorträgt;

dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG zu entscheiden ist über Nichteintreten auf Beschwerden, die keine hinreichende Begründung enthalten (Abs. 1 lit. b);

dass die Voraussetzungen von Art. 108 BGG vorliegend gegeben sind, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist;

dass die Gerichtskosten bei diesem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. November 2013

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Hurni