Challenge Against Judge Rejected in Rental Proceedings Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute regarding the rejection of a request for the disqualification of a judge during an ongoing lease proceedings in a lower court. The petitioner submitted a motion for the disqualification of the presiding judge, which was subsequently forwarded to the relevant judicial commission. The higher court dismissed this disqualification request and also denied the petitioner's application for legal aid. Following this decision, the petitioner filed an appeal against the higher court's ruling, but the appellate court declined to consider the appeal. The petitioner later challenged this decision in a formal submission to the Federal Tribunal. However, the Tribunal found that the appeal did not meet necessary legal requirements and thus chose not to proceed with it, also ruling against the provision of legal aid due to the lack of merit in the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 132 Abs. 1 BGG, Art. 117 BGG, Art. 64 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Challenge Against Judge Rejected in Rental Proceedings Appeal: The petitioner submitted a motion for the disqualification of the presiding judge, which was subsequently forwarded to the relevant judicial commission. The higher court dismissed this disqualification request and also denied the petitioner's application for legal aid. Following this decision, the petitioner filed an appeal against the higher court's ruling, but the appellate court declined to consider the appeal. The petitioner later challenged this decision in a formal submission to the Federal Tribunal. However, the Tribunal found that the appeal did not meet necessary legal requirements and thus chose not to proceed with it, also ruling against the provision of legal aid due to the lack of merit in the case.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe decision was made according to the simplified procedure under this article.
The request for free legal aid (unentgeltliche Rechtspflege) was dismissed based on this article because the appeal was hopeless from the start.
Used to exceptionally waive the collection of court costs (Gerichtskosten).
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4D_61/2007 /len
Urteil vom 29. Oktober 2007
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Corboz, Präsident,
Gerichtsschreiber Widmer.
Parteien
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
X.________ AG,
Beschwerdegegnerin,
Kassationsgericht des Kantons Zürich.
Gegenstand
Pacht; Ablehnungsbegehren,
subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen den Zirkulationsbeschluss des Kassationsgerichts
des Kantons Zürich vom 6. September 2007.
Der Präsident hat in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer in der Hauptverhandlung vom 5. April 2007 vor dem Mietgericht Winterthur ein Ausstandsbegehren gegen die mit dem Prozess befasste Einzelrichterin lic.iur. C. Schibli Arn stellte;
dass die abgelehnte Richterin das Begehren mit Schreiben vom 23. April 2007 zur Behandlung an die Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich überwies, unter Abgabe der gewissenhaften Erklärung, dass gegen sie kein Ausschluss- oder Ablehnungsgrund vorliege;
dass das Obergericht das Ausstandsbegehren mit Beschluss vom 8. Juni 2007 abwies, unter gleichzeitiger Abweisung eines vom Beschwerdeführer gestellten Gesuches um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands für das Ausstandsverfahren;
dass das Kassationsgericht des Kantons Zürich mit Zirkulationsbeschluss vom 6. September 2007 auf eine vom Beschwerdeführer gegen diesen Beschluss des Obergerichts gerichtete Nichtigkeitsbeschwerde nicht eintrat, unter Abweisung eines vom Beschwerdeführer für das Kassationsverfahren gestellten Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege;
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 19. Oktober 2007 erklärte, den Zirkulationsbeschluss des Kassationsgerichts vom 6. September 2007 mit Beschwerde anzufechten;
dass der angefochtene Entscheid nach Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) ergangen ist, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers aufgrund des BGG zu beurteilen ist ( Art. 132 Abs. 1 BGG );
dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG );
dass die Eingabe vom 19. Oktober 2007 diese Begründungsanforderungen nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann;
dass die Beschwerde von vornherein aussichtslos war, weshalb das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege abzuweisen ist ( Art. 64 BGG );
dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);
im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG erkannt:
1. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.
2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kassationsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Oktober 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: