Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_59/2008 KI-generiert

Constitutional Complaint Regarding Refusal to Consider Action Against Deceased Estate Due to Insufficient Constitutional Argumentation

Geschäftsnummer 4D_59/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute where the plaintiff sought payment of a specific amount from a defendant who had passed away prior to the commencement of the legal proceedings. The initial trial court declined to hear the case on the grounds that it was directed against a deceased individual. Following this, the plaintiff appealed the decision to a higher court, which also chose not to proceed with the appeal. Subsequently, the plaintiff filed a complaint with a federal court to challenge the prior decisions. However, the federal court found that the plaintiff did not adequately justify how his rights had been violated in the lower court's rulings, leading to the dismissal of the appeal without further consideration. Additionally, a request for appointing a free legal counsel was denied due to the hopelessness of the case, and no court costs were imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Constitutional Complaint Regarding Refusal to Consider Action Against Deceased Estate Due to Insufficient Constitutional Argumentation: The initial trial court declined to hear the case on the grounds that it was directed against a deceased individual. Following this, the plaintiff appealed the decision to a higher court, which also chose not to proceed with the appeal. Subsequently, the plaintiff filed a complaint with a federal court to challenge the prior decisions. However, the federal court found that the plaintiff did not adequately justify how his rights had been violated in the lower court's rulings, leading to the dismissal of the appeal without further consideration. Additionally, a request for appointing a free legal counsel was denied due to the hopelessness of the case, and no court costs were imposed.

Schlagwörter

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verfassungsrechtliche Rüge Anspruch auf rechtliches Gehör Nachlass des Erblassers Rüge verfassungsmässiger Rechte Fragepflicht Verletzung der Begründungspflicht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare that the appeal cannot be entertained due to insufficient substantiation.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the request for appointment of free legal counsel due to the hopelessness of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to decide that no court fees shall be levied under the given circumstances.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_59/2008 /len

Urteil vom 2. Juni 2008

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Corboz, Präsident,

Gerichtsschreiber Leemann.

Parteien

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Erben der B.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Nichteintreten auf Klage,

Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Zivilkammer,

vom 8. März 2008.

In Erwägung,

dass der Einzelrichter im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Zürich mit Verfügung vom 21. November 2007 auf die Klage des Beschwerdeführers auf Bezahlung von Fr. 1'645.80 nebst Zinsen nicht eingetreten ist, im Wesentlichen mit der Begründung, dass sie sich gegen eine Partei richte, die bereits vor Einleitung des Verfahrens beim Friedensrichter verstorben sei;

dass das Obergericht des Kantons Zürich auf die vom Beschwerdeführer gegen den Entscheid des Einzelrichters vom 21. November 2007 erhobene Nichtigkeitsbeschwerde mit Zirkular-Erledigungsbeschluss vom 8. März 2008 nicht eintrat;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 4. Mai 2008 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, die erwähnten kantonalen Entscheide anzufechten;

dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG in Verbindung mit Art. 117 BGG );

dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde zwar den Anspruch auf rechtliches Gehör erwähnt, jedoch nicht mit Bezug auf die vorinstanzlichen Erwägungen darlegt, inwiefern die Vorinstanz diese Bestimmungen verletzt haben soll, indem sie auf seine Nichtigkeitsbeschwerde nicht eingetreten ist;

dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 4. Mail 2008 die erwähnten Begründungsanforderungen daher offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann;

dass das Gesuch um Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG );

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG ), womit das Gesuch um Befreiung von diesen Kosten gegenstandslos wird;

erkennt der Präsident:

1. Das Gesuch um Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes wird abgewiesen.

2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Juni 2008

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Corboz Leemann