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4D_55/2019 KI-generiert

Landlord Eviction Dispute: Lack of Substantiation in Supreme Court Appeal

Geschäftsnummer 4D_55/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute where a company initiated eviction proceedings against an individual under the Swiss Code of Civil Procedure. The District Court of Winterthur ruled in favor of the company's request for eviction. Subsequently, the individual appealed the decision, but the Higher Court of the Canton of Zurich dismissed the appeal due to the lateness and newness of the arguments presented by the individual. As a result, the individual brought the case to the Swiss Federal Tribunal, seeking to challenge the Higher Court's decision. However, the Federal Tribunal noted that the complaint did not meet the necessary legal reasoning requirements to be considered.

Legislator-Regeste

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Art. 257 ZPO, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 118 Abs. 1 BGG, Art. 116 BGG, Art. 118 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG; Landlord Eviction Dispute: Lack of Substantiation in Supreme Court Appeal: The District Court of Winterthur ruled in favor of the company's request for eviction. Subsequently, the individual appealed the decision, but the Higher Court of the Canton of Zurich dismissed the appeal due to the lateness and newness of the arguments presented by the individual. As a result, the individual brought the case to the Swiss Federal Tribunal, seeking to challenge the Higher Court's decision. However, the Federal Tribunal noted that the complaint did not meet the necessary legal reasoning requirements to be considered.

Schlagwörter

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Miete, Ausweisung Ausweisung des Mieters Mitmieter ungenügend begründete Rüge substantiierte Begründung üblicher Mietzins Wohnrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed because the grounds for appeal did not meet the requirements, leading to a non-entry into the merits under this simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

No court fees were ordered to be levied in this ruling.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4D_55/2019

Urteil vom 24. September 2019

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Kölz.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________ AG,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Miete, Ausweisung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 12. August 2019 (PF190037-O/U).

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 3. Juli 2019 hiess das Einzelgericht des Bezirksgerichts Winterthur ein Ausweisungsbegehren der B.________ AG (Beschwerdegegnerin) gegen A.________ (Beschwerdeführer) im Verfahren nach Art. 257 ZPO gut. Auf die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 12. August 2019 nicht ein.

A.________ hat mit Eingabe an das Bundesgericht vom 18. September 2019 erklärt, diesen Beschluss mit Beschwerde anzufechten. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.

2. Beschwerden an das Bundesgericht sind hinreichend zu begründen, ansonsten darauf nicht eingetreten werden kann ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 134 II 244 E. 2.1). Dafür muss in der Beschwerdeschrift unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids dargelegt werden, inwiefern dieser Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; BGE 140 III 115 E. 2 S. 116, 86 E. 2 S. 89). Eine Verletzung von Grundrechten wird vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft, sondern nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist ( Art. 106 Abs. 2 BGG ).

Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat ( Art. 105 Abs. 1 und Art. 118 Abs. 1 BGG ). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 bzw. von Art. 116 BGG beruht ( Art. 105 Abs. 2 und Art. 118 Abs. 2 BGG ). Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willkürlich" ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 117; 135 III 397 E. 1.5). Überdies muss die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein können ( Art. 97 Abs. 1 BGG ). Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt ( Art. 99 Abs. 1 BGG ). Die Partei, welche die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern diese Voraussetzungen erfüllt sein sollen ( BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 18 mit Hinweisen).

3. Das Obergericht begründete seinen Nichteintretensentscheid damit, sämtliche Vorbringen des Beschwerdeführers seien neu und damit verspätet. Darauf nimmt der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 18. September 2019 keinen Bezug. Die Begründung genügt damit den erwähnten Anforderungen offensichtlich nicht, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.

4. Ausnahmsweise werden keine Gerichtskosten erhoben ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. September 2019

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Kölz