Dismissal Due to Unpaid Cost Advance in Employment Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a company (the appellant) filing a complaint against an individual (the respondent), which was initially decided by the Cantonal Court of Basel-Landschaft. The core issue stems from an employment contract and the company's failure to provide a required advance payment for legal costs following a decision on August 9, 2022. The Swiss Federal Tribunal issued a ruling on November 15, 2022, after the company did not comply with procedural obligations, specifically failing to pay the CHF 500 advance fee despite a deadline extension. This failure to act resulted in the Tribunal not entering into the appeal, adhering to the Swiss legal standard where non-compliance with procedural requirements directly affects the processing of legal appeals.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 44 Abs. 2 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 1 BGG; Dismissal Due to Unpaid Cost Advance in Employment Appeal: The core issue stems from an employment contract and the company's failure to provide a required advance payment for legal costs following a decision on August 9, 2022. The Swiss Federal Tribunal issued a ruling on November 15, 2022, after the company did not comply with procedural obligations, specifically failing to pay the CHF 500 advance fee despite a deadline extension. This failure to act resulted in the Tribunal not entering into the appeal, adhering to the Swiss legal standard where non-compliance with procedural requirements directly affects the processing of legal appeals.
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KI-generiertThe appeal was not accepted because the appellant failed to pay the required cost deposit, as explicitly stated in the refusal to enter the merits (dispositive point 1).
The court ordered the appellant to bear the court costs, which is stated in dispositive point 2.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4D_53/2022
Urteil vom 15. November 2022
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Widmer.
Verfahrensbeteiligte
A.________ AG,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________,
handelnd durch Gian Ruppaner,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Arbeitsvertrag; Nichtleistung des Kostenvorschusses,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht,
vom 9. August 2022 (410 22 118 vo1).
In Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 26. September 2022 (Postaufgabe am 28. September 2022) Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 9. August 2022 erhob;
dass die Beschwerdeführerin mit Präsidialverfügung vom 30. September 2022 aufgefordert wurde, spätestens am 17. Oktober 2022 einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- einzuzahlen;
dass diese Verfügung als Gerichtsurkunde an die in der Beschwerdeschrift angegebene Adresse der Beschwerdeführerin versandt und nach Ablauf der Abholfrist als nicht abgeholt an das Bundesgericht zurückgesandt wurde;
dass diese Verfügung nach Art. 44 Abs. 2 BGG als zugestellt gilt;
dass der Beschwerdeführerin, da der Kostenvorschuss innerhalb der angesetzten Frist nicht eingegangen war, mit neuer Verfügung vom 18. Oktober 2022 eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 2. November 2022angesetzt wurde, unter Hinweis darauf, dass das Bundesgericht bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eintreten werde ( Art. 62 Abs. 3 BGG );
dass diese Verfügung - ebenfalls als Gerichtsurkunde - an die Adresse der Beschwerdeführerin versandt und nach Ablauf der Abholfrist als nicht abgeholt an das Bundesgericht zurückgesandt wurde;
dass auch diese Verfügung nach Art. 44 Abs. 2 BGG als zugestellt gilt;
dass die Beschwerdeführerin den ihr auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
dass dem Beschwerdegegner keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihm im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );
erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. November 2022
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Widmer