Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_53/2007 KI-generiert

Denial of Cost Exemption Upheld Due to Procedural Defects in Appeal Submission

Geschäftsnummer 4D_53/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a party appealing to the Swiss Federal Tribunal regarding a denial of legal aid for a lawsuit against a governmental entity, in which the party sought a payment of CHF 20,000 along with interest. After a trial court ruled against the party, the individual filed a complaint and requested that the court waive costs. The appellate court rejected the cost waiver citing the lack of merit in the appeal and instructed the appellant to pay a deposit by a specific date, failure of which would result in the dismissal of the appeal. The appellant later sought to contest this decision and submitted their appeal to the Swiss Federal Tribunal, which ultimately found the appeal to lack sufficient justification and thus decided not to consider it.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Denial of Cost Exemption Upheld Due to Procedural Defects in Appeal Submission: After a trial court ruled against the party, the individual filed a complaint and requested that the court waive costs. The appellate court rejected the cost waiver citing the lack of merit in the appeal and instructed the appellant to pay a deposit by a specific date, failure of which would result in the dismissal of the appeal. The appellant later sought to contest this decision and submitted their appeal to the Swiss Federal Tribunal, which ultimately found the appeal to lack sufficient justification and thus decided not to consider it.

Schlagwörter

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Verfahrenskosten verfassungsmässige Anforderung Einrede der Verfassungswidrigkeit Zahlungsbefehl Demonstrationsrecht Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted due to lack of sufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

The court waived the collection of court fees under the given circumstances.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_53/2007 /len

Urteil vom 11. Oktober 2007

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Corboz, Präsident,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt.

Gegenstand

Unentgeltliche Rechtspflege,

subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt

vom 19. September 2007.

Der Präsident hat in Erwägung,

dass das Zivilgericht Basel-Stadt die von der Beschwerdeführerin gegen den Kanton Basel-Stadt erhobene Klage auf Zahlung von Fr. 20'000.-- nebst Zins mit Urteil vom 25. Mai 2007 abwies;

dass die Beschwerdeführerin gegen dieses Urteil und gegen eine Verfügung der Zivilgerichtspräsidentin vom 31. Juli 2006 beim Appellationsgericht Basel-Stadt Beschwerde erhob und um Erlass der Kosten ersuchte;

dass der Appellationsgerichtspräsident mit Verfügung vom 19. September 2007 entschied, die Beschwerde werde zu Protokoll genommen, sowie das Kostenerlassgesuch wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abwies und die Beschwerdeführerin aufforderte, bis zum 19. Oktober 2007 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu leisten, widrigenfalls die Beschwerde aus dem Recht gewiesen werden könne;

dass die Beschwerdeführerin mit beim Appellationsgericht eingereichter Eingabe vom 25. September 2007 erklärte, die Verfügung des Appellationsgerichtspräsidenten vom 19. September 2007 anfechten zu wollen;

dass das Appellationsgericht der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 27. September 2007 eröffnete, dass ihre Eingabe vom 25. September 2007 zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weitergeleitet werde;

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 25. September 2007 am 28. September 2007 beim Bundesgericht eingetroffen ist;

dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 25. September 2007 diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt, weshalb auf ihre Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung einer Gerichtsgebühr zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. Oktober 2007

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: