Holding Company Agency Fee Appeal Dismissed for Insufficient Constitutional Grounding
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a holding company challenged a judgment made by the Cantonal Court of Zug, which had previously ordered it to pay a sum of money to a second company. The holding company appealed this decision to the Cantonal Court, but the appeal was rejected, leading them to file a constitutional complaint with the Federal Court. However, the Federal Court determined that the complaint did not meet the necessary requirements for a civil appeal due to the insufficient amount in dispute and the absence of questions of fundamental legal significance. Consequently, the Federal Court treated the submission as a constitutional complaint and concluded that it lacked proper justification to proceed. As a result, the Federal Court decided not to consider the appeal, imposed court costs on the holding company, and ruled that the second company was not entitled to any compensation for its response to the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Holding Company Agency Fee Appeal Dismissed for Insufficient Constitutional Grounding: The holding company appealed this decision to the Cantonal Court, but the appeal was rejected, leading them to file a constitutional complaint with the Federal Court. However, the Federal Court determined that the complaint did not meet the necessary requirements for a civil appeal due to the insufficient amount in dispute and the absence of questions of fundamental legal significance. Consequently, the Federal Court treated the submission as a constitutional complaint and concluded that it lacked proper justification to proceed. As a result, the Federal Court decided not to consider the appeal, imposed court costs on the holding company, and ruled that the second company was not entitled to any compensation for its response to the complaint.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertUsed to declare that the appeal will not be considered due to insufficient substantiation (mangelnder Begründung).
Used as the basis for not awarding a party compensation to the respondent for the unsolicited submission.
Used to impose the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4D_51/2010
Urteil vom 17. Mai 2010
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Verfahrensbeteiligte
X.________ Holding AG,
Beschwerdeführerin,
gegen
Y.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Minder,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Auftrag,
Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Zivilrechtliche Abteilung, vom 2. März 2010.
In Erwägung,
dass das Kantonsgericht des Kantons Zug die Beschwerdeführerin mit Urteil vom 29. Oktober 2009 zur Zahlung von Fr. 8'772.90 nebst Zins an die Beschwerdegegnerin verpflichtete;
dass die Beschwerdeführerin dieses Urteil mit Berufung anfocht, die vom Obergericht des Kantons Zug mit Urteil vom 2. März 2010 abgewiesen wurde;
dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 8. April 2010 datierte Eingabe einreichte, in der sie erklärte, das Urteil des Obergerichts vom 2. März 2010 mit Einheitsbeschwerde anzufechten;
dass die Beschwerdegegnerin dem Bundesgericht am 5. Mai 2010 unaufgefordert eine Stellungnahme zur Beschwerde einreichte;
dass eine Beschwerde in Zivilsachen im vorliegenden Fall nicht zulässig ist, weil der erforderliche Streitwert von Fr. 30'000.-- ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) nicht erreicht wird und sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt;
dass die Eingabe der Beschwerdeführerin unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne von Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;
dass mit einer solchen Beschwerde ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann ( Art. 116 BGG );
dass in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG );
dass die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 8. April 2010 diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );
dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
dass die Beschwerdegegnerin für die unaufgefordert eingereichte Stellungnahme vom 5. Mai 2010 keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat (Art. 66 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 68 Abs. 4 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Der Beschwerdegegnerin wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, Zivilrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. Mai 2010
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Klett Huguenin