Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_48/2019 KI-generiert

Company v. Employee (Employment Dispute - Procedural Appeal)

Geschäftsnummer 4D_48/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A company filed a complaint to the Swiss Federal Tribunal after the Zurich Labour Court ordered it to pay a former employee a sum of money, and rejected the company's counterclaim for a larger amount. When the initial tribunal rejected the company's request for revision of this decision, the company appealed to the Higher Court of Zurich, which dismissed the appeal due to insufficient reasoning. Subsequently, the company appealed to the Swiss Federal Tribunal, also requesting legal aid for the process. However, the Federal Tribunal noted that the complaint lacked sufficient basis and dismissed it as it failed to adequately specify the rights alleged to have been violated by the previous court's decision. Additionally, the company's request for free legal assistance was denied as the appeal was deemed to have no reasonable chance of success.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 1 BGG; Company v. Employee (Employment Dispute - Procedural Appeal): When the initial tribunal rejected the company's request for revision of this decision, the company appealed to the Higher Court of Zurich, which dismissed the appeal due to insufficient reasoning. Subsequently, the company appealed to the Swiss Federal Tribunal, also requesting legal aid for the process. However, the Federal Tribunal noted that the complaint lacked sufficient basis and dismissed it as it failed to adequately specify the rights alleged to have been violated by the previous court's decision. Additionally, the company's request for free legal assistance was denied as the appeal was deemed to have no reasonable chance of success.

Schlagwörter

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Arbeitsvertrag Streitgegenstand Verfahrensrechte Beschäftigungsbeihilfen unentgeltliche Rechtspflege Verwaltungsbeschwerde der Bediensteten Zahlungsbefehl

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to state that the appeal could not be entertained due to obviously insufficient grounds for appeal.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the request for the granting of legal aid because the appeal appeared hopeless from the outset.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to impose the court costs on the appellant based on the outcome of the procedure.

Art. 68 Abs. 1 BGG

Applied to determine that the respondent was not entitled to party compensation.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4D_48/2019

Urteil vom 6. November 2019

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Widmer.

Verfahrensbeteiligte

A.________, Ltd. liab. Co.,

Beschwerdeführerin,

gegen

B.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Nicolas Schwarz, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Arbeitsvertrag,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 24. Juli 2019 (RA190009-O/U).

In Erwägung,

dass das Einzelgericht am Arbeitsgericht Zürich die Beschwerdeführerin mit Urteil vom 2. Juli 2018 verpflichtete, der Beschwerdegegnerin Fr. 517.25 brutto bzw. Fr. 485.05 netto, nebst Zins, zu bezahlen, und gleichzeitig die Klage der Beschwerdeführerin, wonach die Beschwerdegegnerin zu verpflichten sei, ihr Fr. 4'500.-- zu bezahlen, abwies;

dass das Einzelgericht ein von der Beschwerdeführerin gegen dieses Urteil gestelltes Revisionsgesuch am 10. Januar 2019 abwies;

dass das Obergericht des Kantons Zürich auf eine von der Beschwerdeführerin gegen das Urteil vom 10. Januar 2019 erhobene Beschwerde mit Beschluss vom 24. Juli 2019 mangels genügender Begründung des Rechtsmittels nicht eintrat;

dass die Beschwerdeführerin gegen diesen Beschluss mit Eingabe vom 5. September 2019 (Postaufgabe am 9. September 2019) beim Bundesgericht Beschwerde erhob;

dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 20. September 2019 um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ersuchte;

dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass die vorliegende Beschwerde diesen Anforderungen an die Begründung offensichtlich nicht genügt, weil die Beschwerdeführerin darin keine hinreichend begründeten Rügen gegen den angefochtenen Entscheid erhebt, in denen sie rechtsgenügend darlegen würde, welche Rechte die Vorinstanz inwiefern verletzt haben soll, indem sie auf die Beschwerde gegen den Entscheid vom 10. Januar 2019 mangels hinreichender Begründung nicht eintrat;

dass somit auf die Beschwerde wegen offensichtlich unzureichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren, über das unter den gegebenen Umständen nicht vorgängig separat entschieden werden musste (vgl. Urteil 4A_20/2011 vom 11. April 2011 E. 7.2.2), abzuweisen ist, weil die Beschwerde als von vornherein aussichtslos erscheint ( Art. 64 Abs. 1 BGG );

dass die Gerichtskosten dem Ausgang des Verfahrens entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 6. November 2019

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Widmer