Federal Tribunal Denies Legal Aid Due to Failure to Exhaust Cantonal Remedies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who appealed against a decision from the administrative court of a canton regarding a request for free legal assistance and a court-appointed attorney. The individual had submitted a complaint challenging the court's refusal of their request, but the federal tribunal determined that the appeal was inadmissible because the individual had not exhausted all local legal remedies, as the decision could still be contested within the administrative court itself. Consequently, the federal tribunal ruled that it would not consider the appeal and denied the request for a lawyer. Additionally, no court costs were imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 113 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Federal Tribunal Denies Legal Aid Due to Failure to Exhaust Cantonal Remedies: The individual had submitted a complaint challenging the court's refusal of their request, but the federal tribunal determined that the appeal was inadmissible because the individual had not exhausted all local legal remedies, as the decision could still be contested within the administrative court itself. Consequently, the federal tribunal ruled that it would not consider the appeal and denied the request for a lawyer. Additionally, no court costs were imposed.
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KI-generiertThe appeal was dismissed because the cantonal remedies were not exhausted, leading to non-admission under this provision.
Used to reject the request for appointment of free legal counsel due to the hopelessness of the appeal.
Used to justify dispensing with court costs due to the circumstances of the case.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4D_47/2015
Urteil vom 29. Juli 2015
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Handelsregisteramt des Kantons Zug,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Handelsregister,
Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug, Verwaltungsrechtliche Kammer, vom 16. Juni 2015.
In Erwägung,
dass der Vorsitzende der verwaltungsrechtlichen Kammer des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug mit Verfügung vom 16. Juni 2015 das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes abwies;
dass in Dispositivziffer 3 der Verfügung festgehalten wurde, dass gegen diese innerhalb von dreissig Tagen seit der schriftlichen Eröffnung bei der verwaltungsrechtlichen Kammer des Verwaltungsgerichts Beschwerde eingereicht werden könne;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 27. Juli 2015 datierte Rechtsschrift einreichte, in der er erklärte, die Verfügung des Verwaltungsgerichts vom 16. Juni 2015 mit Beschwerde anzufechten;
dass die Beschwerde an das Bundesgericht voraussetzt, dass der kantonale Instanzenzug erschöpft worden ist ( Art. 75 Abs. 1 und Art. 113 BGG );
dass die Verfügung vom 16. Juni 2015 gemäss § 9 Abs. 3 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 14. Januar 1977 mit Beschwerde bei der verwaltungsrechtlichen Kammer des Verwaltungsgerichts angefochten werden konnte, worauf - wie bereits erwähnt - in der Rechtsmittelbelehrung der angefochtenen Verfügung hingewiesen worden ist;
dass demnach mangels Erschöpfung des kantonalen Instanzenzuges auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG), womit das Gesuch um Befreiung von diesen Kosten gegenstandslos wird;
dass das Gesuch um Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Das Gesuch um Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes wird abgewiesen.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Verwaltungsrechtliche Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Juli 2015
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Huguenin