Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_47/2013 KI-generiert

Eviction Appeal Dismissed for Procedural Insufficiency and Unsubstantiated Constitutional Claims

Geschäftsnummer 4D_47/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute over a rental agreement wherein a tenant was ordered by a district court to vacate a three-room apartment within ten days. The tenant appealed this decision to a higher court, which upheld the initial ruling and denied the tenant's request for free legal assistance. Subsequently, the tenant filed a complaint with the Federal Tribunal challenging the higher court's decision, seeking both suspensive effect on the eviction order and legal aid for the federal proceedings. However, the Federal Tribunal determined that the appeal was inadmissible due to not meeting the required value in dispute and lacking a significant legal question, consequently treating the submission as a constitutional complaint. The Tribunal found that the tenant's complaint did not adequately substantiate constitutional grievances, leading to a dismissal of the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 BGG; Eviction Appeal Dismissed for Procedural Insufficiency and Unsubstantiated Constitutional Claims: The tenant appealed this decision to a higher court, which upheld the initial ruling and denied the tenant's request for free legal assistance. Subsequently, the tenant filed a complaint with the Federal Tribunal challenging the higher court's decision, seeking both suspensive effect on the eviction order and legal aid for the federal proceedings. However, the Federal Tribunal determined that the appeal was inadmissible due to not meeting the required value in dispute and lacking a significant legal question, consequently treating the submission as a constitutional complaint. The Tribunal found that the tenant's complaint did not adequately substantiate constitutional grievances, leading to a dismissal of the appeal.

Schlagwörter

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Räumungsbefehl unentgeltliche Rechtspflege Verletzung von Verfahrensrechten Zivilrechtsstreitigkeit Mietvertrag ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to decide not to enter the case because the appeal lacked sufficient substantiation, applied in simplified procedure.

Art. 64 BGG

Used to dismiss the request for legal aid because the appeal was hopeless from the outset.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose the court costs on the appellant according to the outcome of the procedure.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_47/2013

Urteil vom 9. Oktober 2013

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Hurni.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

X.________ GmbH,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Mietvertrag,

Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht,

4. Kammer, vom 23. Juli 2013.

In Erwägung,

dass das Bezirksgericht Brugg mit Entscheid vom 3. Juni 2013 den Beschwerdeführer dazu verpflichtete, die 3-Zimmerwohnung Nr. 22 in der Liegenschaft Dammstrasse 30, 5210 Windisch, innert 10 Tagen zu räumen und zu verlassen, unter Androhung des polizeilichen Vollzugs im Unterlassungsfall;

dass das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 23. Juli 2013 die gegen den bezirksgerichtlichen Entscheid eingelegte Beschwerde abwies, soweit es darauf eintrat, und das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ebenfalls abwies;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 6. August 2013 datierte Eingabe einreichte, aus der sich ergibt, dass er den Entscheid des Obergerichts mit Beschwerde anfechten und um die Gewährung der aufschiebenden Wirkung sowie der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ersuchen will;

dass die Präsidentin der I. zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung mit Verfügung vom 9. August 2013 abwies;

dass das Bundesgericht von Amtes wegen prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( BGE 137 III 417 E. 1; 136 II 101 E. 1, 470 E. 1; 135 III 212 E. 1);

dass gegen den Entscheid des Obergerichts eine Beschwerde in Zivilsachen im vorliegenden Fall nicht zulässig ist, weil der erforderliche Streitwert gemäss Art. 74 Abs. 1 BGG nicht erreicht wird und sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt;

dass die Eingabe des Beschwerdeführers unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne von Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;

dass mit der subsidiären Verfassungsbeschwerde die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann ( Art. 116 BGG );

dass in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides präzise zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG ; BGE 134 V 138 E. 2.1 S. 143; 133 III 439 E. 3.2 S. 444 mit Hinweis);

dass die Eingabe des Beschwerdeführers keine auch nur im Ansatz substanziierte Verfassungsrüge enthält;

dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG zu entscheiden ist über Nichteintreten auf Beschwerden, die keine hinreichende Begründung enthalten (Abs. 1 lit. b);

dass die Voraussetzungen von Art. 108 BGG vorliegend gegeben sind, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist;

dass die Beschwerde von vornherein aussichtslos war, weshalb das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege abzuweisen ist ( Art. 64 BGG );

dass die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. Oktober 2013

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Hurni