Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_46/2014 KI-generiert

Broker Contract Payment Dispute Appeal Dismissal

Geschäftsnummer 4D_46/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute relating to a brokerage contract between two parties. The lower court had ordered one party to pay a specific amount to the other, which was subsequently upheld by the cantonal court. The offended party filed a complaint with the Federal Tribunal to contest the cantonal court's decision, seeking to appeal. However, the Federal Tribunal found that the required value for a civil appeal was not met and determined that the complaint could only be treated as a constitutional complaint. The Tribunal concluded that the complaint did not fulfill the necessary requirements for consideration and thus did not proceed with the appeal. Additionally, court costs were imposed on the party that filed the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Broker Contract Payment Dispute Appeal Dismissal: The lower court had ordered one party to pay a specific amount to the other, which was subsequently upheld by the cantonal court. The offended party filed a complaint with the Federal Tribunal to contest the cantonal court's decision, seeking to appeal. However, the Federal Tribunal found that the required value for a civil appeal was not met and determined that the complaint could only be treated as a constitutional complaint. The Tribunal concluded that the complaint did not fulfill the necessary requirements for consideration and thus did not proceed with the appeal. Additionally, court costs were imposed on the party that filed the complaint.

Schlagwörter

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Maklervertrag Streitgegenstand verfassungsmässige Anforderung Auftrag Zahlungsbefehl Grundrechte Mäkler

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because the submission did not meet the reasoning requirements for a subsidiary constitutional complaint.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_46/2014

Urteil vom 30. Juni 2014

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

B.________ AG,

vertreten durch Rechtsanwalt Erich Binder,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Maklervertrag,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, I. Zivilappellationshof, vom 13. Mai 2014.

In Erwägung,

dass das Zivilgericht des Seebezirks die Beschwerdeführerin mit Urteil vom 22. November 2013 zur Zahlung von Fr. 25'920.-- nebst Zins an die Beschwerdegegnerin verpflichtete;

dass das Kantonsgericht Freiburg die Berufung der Beschwerdeführerin mit Urteil vom 13. Mai 2014 abwies und den erstinstanzlichen Entscheid bestätigte;

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 13. Juni 2014 datierte Rechtsschrift einreichte, aus der hervorgeht, dass sie das Urteil des Kantonsgerichts mit Beschwerde anfechten will;

dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 25. Juni 2014 das Gesuch stellte, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen;

dass eine Beschwerde in Zivilsachen im vorliegenden Fall nicht zulässig ist, weil der erforderliche Streitwert von Fr. 30'000.-- ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) nicht erreicht wird und sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt;

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne von Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;

dass mit einer solchen Beschwerde ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann ( Art. 116 BGG );

dass in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides zu begründen sind (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG );

dass die Rechtsschrift vom 13. Juni 2014diese Begründungsanforderungen nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist;

dass mit dem Entscheid in der Sache das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos wird;

dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, I. Zivilappellationshof, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 30. Juni 2014

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Huguenin