Appellant's Failure to Substantiate Claims in Legal Aid Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA plaintiff filed a request for free legal assistance with the District Court of Pfäffikon in a conciliation proceeding against a defendant under the jurisdiction of the Bauma justice of peace. The request was denied by the district court due to a lack of prospects for success in the plaintiff's claims. The Zurich Cantonal High Court did not entertain an appeal filed against this decision, leading the plaintiff to challenge the high court's decision at the Swiss Federal Tribunal. The plaintiff's submission included references to constitutional norms and alleged human rights violations, but failed to address the legal basis for the appeal adequately.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 117 lit. b ZPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 al. 1 let. b BGG, Art. 66 al. 1 BGG; Appellant's Failure to Substantiate Claims in Legal Aid Appeal: The request was denied by the district court due to a lack of prospects for success in the plaintiff's claims. The Zurich Cantonal High Court did not entertain an appeal filed against this decision, leading the plaintiff to challenge the high court's decision at the Swiss Federal Tribunal. The plaintiff's submission included references to constitutional norms and alleged human rights violations, but failed to address the legal basis for the appeal adequately.
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KI-generiertThe appeal was dismissed because it lacked sufficient reasoning, leading to a non-entry into the merits under this simplified procedure provision.
This provision was applied to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4D_44/2021
Urteil vom 21. Juli 2021
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Stähle.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer,
Beschwerdegegner
B.________,
Gegenstand
Unentgeltliche Rechtspflege,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 8. Juni 2021 (PF210013-O/U).
Erwägungen:
1. Zwischen A.________ (Kläger, Beschwerdeführer) und B.________ (Beklagter) ist am Friedensrichteramt Bauma ein Schlichtungsverfahren hängig. Mit Eingabe vom 28. Februar 2021 ersuchte A.________ beim Bezirksgericht Pfäffikon (Einzelgericht) um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege für dieses Schlichtungsverfahren.
Mit Urteil vom 23. März 2021 wies das Bezirksgericht das Gesuch mangels Erfolgsaussichten der klägerischen Begehren ab ( Art. 117 lit. b ZPO ). Das Obergericht des Kantons Zürich trat auf die dagegen erhobene Beschwerde mit Beschluss vom 8. Juni 2021 nicht ein.
A.________ hat mit Eingabe an das Bundesgericht vom 1. Juli 2021 erklärt, diesen Beschluss mit Beschwerde ("1. Art. 119: Ordentliche Beschwerde sowie 2. Art. 115: Subsidiäre Verfassungsbeschwerde") anzufechten.
Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.
2. Die Beschwerde ist hinreichend zu begründen, ansonsten darauf nicht eingetreten werden kann ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 134 II 244 E. 2.1). In der Beschwerdeschrift ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Unerlässlich ist dabei, dass auf die Begründung des angefochtenen Entscheids eingegangen und im Einzelnen aufgezeigt wird, worin eine vom Bundesgericht überprüfbare Rechtsverletzung liegt. Die beschwerdeführende Partei soll in der Beschwerde an das Bundesgericht nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekräftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116, 86 E. 2 S. 89).
3. Der Beschwerdeführer gibt zahlreiche Bestimmungen der Bundesverfassung im Wortlaut wieder, nennt verschiedene Normen der EMRK, die "von Anfang an ignoriert" worden seien, und macht Ausführungen zu "Mikrowellen-Folter". Mit der Begründung im angefochtenen Beschluss setzt er sich mit keinem Wort auseinander. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung, weshalb im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht auf sie einzutreten ist.
4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten gemäss Art. 66 Abs. 1 BGG dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.
Demnach erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, und B.________ schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 21. Juli 2021
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Hohl
Der Gerichtsschreiber: Stähle