Dismissal of Appeal on Pension Payment for Insufficient Reasoning
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns a complaint filed by an individual against a company regarding the unpaid amount of a pension, which was initially dismissed by a lower court due to the plaintiff's failure to pay the required procedural costs. The plaintiff appealed to a higher court, which upheld the dismissal. Subsequently, the plaintiff sought to challenge that decision at the Federal Tribunal. However, the appeal was deemed inadmissible because it did not meet the required dispute value threshold and did not raise significant legal questions. Consequently, the tribunal classified the submission as a constitutional complaint, which lacked sufficient justification to proceed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 68 Abs. 1 BGG; Dismissal of Appeal on Pension Payment for Insufficient Reasoning: The plaintiff appealed to a higher court, which upheld the dismissal. Subsequently, the plaintiff sought to challenge that decision at the Federal Tribunal. However, the appeal was deemed inadmissible because it did not meet the required dispute value threshold and did not raise significant legal questions. Consequently, the tribunal classified the submission as a constitutional complaint, which lacked sufficient justification to proceed.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertUsed as the main basis for dismissing the appeal due to insufficient substantiation.
Applied to decide not to impose court costs.
Applied to deny an indemnity to the respondent as no expense was incurred in the federal court procedure.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4D_44/2011
Urteil vom 18. Juli 2011
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Hurni.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
X.________ AG,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteintreten,
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 13. Mai 2011.
In Erwägung,
dass das Kantonsgericht Schaffhausen mit Verfügung vom 20. Juli 2010 auf die vom Beschwerdeführer gegen die Beschwerdegegnerin erhobene Klage auf Auszahlung einer Rente im Betrag von Fr. 10'000.-- zufolge Nichtleistens des Kostenvorschusses nicht eintrat;
dass das Obergericht des Kantons Schaffhausen mit Entscheid vom 13. Mai 2011 den vom Beschwerdeführer gegen die Verfügung des Kantonsgerichts eingelegten Rekurs abwies;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 30. Mai 2011 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, den Entscheid des Obergerichts anfechten zu wollen;
dass eine Beschwerde in Zivilsachen im vorliegenden Fall nicht zulässig ist, weil der erforderliche Streitwert von Fr. 30'000.-- ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) nicht erreicht wird und sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt;
dass die Eingabe des Beschwerdeführers unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne von Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;
dass mit einer solchen Beschwerde ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann ( Art. 116 BGG );
dass in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG );
dass die Eingabe des Beschwerdeführers diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);
dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. Juli 2011
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Klett Hurni