Tenant's Appeal Dismissed for Non-Payment of Court Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute over a tenant eviction, wherein the complainant filed an appeal against a decision by the Zurich High Court, II. Civil Chamber, dated July 9, 2019. The complainant was required to submit a cost advance of CHF 500 by August 29, 2019, as per a federal court order sent on July 25, 2019. Despite a non-extendable grace period until September 20, 2019, due to non-receipt of this advance payment and an unsuccessful delivery of the court notice to the provided address, the Federal Supreme Court could not proceed with the appeal. Consequently, the complaint was not admitted, and the complainant was responsible for court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 1 BGG; Tenant's Appeal Dismissed for Non-Payment of Court Costs: Civil Chamber, dated July 9, 2019. The complainant was required to submit a cost advance of CHF 500 by August 29, 2019, as per a federal court order sent on July 25, 2019. Despite a non-extendable grace period until September 20, 2019, due to non-receipt of this advance payment and an unsuccessful delivery of the court notice to the provided address, the Federal Supreme Court could not proceed with the appeal. Consequently, the complaint was not admitted, and the complainant was responsible for court costs.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because the appellant failed to pay the required cost deposit.
The court costs are imposed on the appellant due to the outcome of the proceedings.
No party compensation is awarded to the respondent as no expenses were incurred in the federal court proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4D_38/2019
Urteil vom 4. Oktober 2019
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Widmer.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Mieterausweisung; Nichtbezahlung des Kostenvorschusses,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 9. Juli 2019 (PF190030-O/U).
In Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 9. Juli 2019 mit Eingabe vom 19. Juli 2019 beim Bundesgericht Beschwerde erhob;
dass die Beschwerdeführerin mit Präsidialverfügung vom 23. Juli 2019 aufgefordert wurde, spätestens am 29. August 2019 einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- einzuzahlen;
dass diese Verfügung der Beschwerdeführerin am 25. Juli 2019 zugestellt wurde;
dass der Beschwerdeführerin, da der Kostenvorschuss innerhalb der angesetzten Frist nicht eingegangen war, mit neuer Verfügung vom 5. September 2019 eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 20. September 2019 angesetzt wurde, unter Hinweis darauf, dass das Bundesgericht bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eintreten werde ( Art. 62 Abs. 3 BGG );
dass diese Verfügung als Gerichtsurkunde an die im Briefumschlag der Beschwerde und im vorinstanzlichen Urteil angegebene Adresse der Beschwerdeführerin in Uster gesandt und dass sie mit dem Vermerk "Empfänger konnte unter angegebener Adresse nicht ermittelt werden" an das Bundesgericht zurückgesandt wurde;
dass diese Verfügung nach Art. 44 Abs. 2 BGG als zugestellt gilt, da die Beschwerdeführerin mit der Zustellung einer Verfügung an die von ihr angegebene Adresse rechnen musste, nachdem sie ein Beschwerdeverfahren eingeleitet und an dieser Adresse bereits die Kostenvorschussverfügung erhalten hatte;
dass die Beschwerdeführerin den ihr auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG );
dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
dass der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihr im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Oktober 2019
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Widmer