Tenant Extraordinary Appeal Dismissed for Untimely Filing and Lack of Substantive Merit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal concerning the eviction of a tenant, brought to the Federal Tribunal after the Cantonal Court of Lucerne issued a decision on April 25, 2016. The appellant submitted their appeal on May 10, 2016, but it was not delivered to the Swiss Post until May 30, 2016, which was beyond the 30-day deadline for filing an appeal as prescribed by law. Consequently, the Federal Tribunal determined that the appeal was inadmissible due to the late submission and also noted that the appeal submissions did not meet necessary legal requirements. The court imposed the costs of the proceedings on the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Tenant Extraordinary Appeal Dismissed for Untimely Filing and Lack of Substantive Merit: The appellant submitted their appeal on May 10, 2016, but it was not delivered to the Swiss Post until May 30, 2016, which was beyond the 30-day deadline for filing an appeal as prescribed by law. Consequently, the Federal Tribunal determined that the appeal was inadmissible due to the late submission and also noted that the appeal submissions did not meet necessary legal requirements. The court imposed the costs of the proceedings on the appellant.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because the deadline was missed.
The appeal was not admitted because the submission clearly failed to meet the requirements for grounds of appeal.
The court costs were imposed on the appellant.
The court decided not to award an allowance for party costs as the opposing party incurred no expenses.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4D_37/2016
Urteil vom 23. Juni 2016
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Th. Widmer.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Mieterausweisung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 25. April 2016.
In Erwägung,
dass der Beschwerdeführer gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 25. April 2016 mit vom 10. Mai 2016 datierter Eingabe (Postaufgabe 30. Mai 2016) beim Bundesgericht Beschwerde erhob;
dass eine Beschwerde an das Bundesgericht innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht erhoben werden muss ( Art. 100 Abs. 1 BGG );
dass nach Art. 44 Abs. 1 BGG Fristen, die durch eine Mitteilung oder den Eintritt eines Ereignisses ausgelöst werden, am folgenden Tag zu laufen beginnen und dass die Frist u.a. eingehalten ist, wenn die Eingabe am letzten Tag der Frist der Schweizerischen Post übergeben wird ( Art. 48 Abs. 1 BGG );
dass der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer gemäss Track & Trace-Beleg am 26. April 2016 zugestellt wurde und die Beschwerdefrist demnach am 26. Mai 2016 ablief;
dass die vorliegende, vom 10. Mai 2016 datierte Beschwerdeschrift der Schweizerischen Post am 30. Mai 2016 übergeben wurde und damit die Beschwerdefrist nicht eingehalten ist;
dass demnach auf die Beschwerde nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG );
dass auf die Beschwerde im Übrigen auch schon deshalb nicht eingetreten werden könnte, weil die Eingabe vom 10./30. Mai 2016 den Begründungsanforderungen an ein Rechtsmittel an das Bundesgericht gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht genügt ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );
dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
dass der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihr im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. Juni 2016
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Widmer