Employee Wage and Certificate Dispute Not Meeting Appeal Threshold
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a labor contract dispute where the lower court ordered a company to pay an employee a sum of money along with the issuance of a work certificate. The company appealed this decision to the Court of Appeals, which upheld the original ruling. Subsequently, the company filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal challenging the appeal court’s decision. However, the complaint was deemed inadmissible due to not meeting the required minimum dispute amount and failing to adequately argue any constitutional rights violations, resulting in the rejection of the appeal. The company was also required to bear the court costs associated with the proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Employee Wage and Certificate Dispute Not Meeting Appeal Threshold: The company appealed this decision to the Court of Appeals, which upheld the original ruling. Subsequently, the company filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal challenging the appeal court’s decision. However, the complaint was deemed inadmissible due to not meeting the required minimum dispute amount and failing to adequately argue any constitutional rights violations, resulting in the rejection of the appeal. The company was also required to bear the court costs associated with the proceedings.
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KI-generiertUsed to refuse to enter upon the appeal because the submission did not meet the required grounds for review under the subsidiary constitutional appeal.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4D_34/2013
Urteil vom 17. Juli 2013
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Verfahrensbeteiligte
X.________ AG ,
Beschwerdeführerin,
gegen
A.________ ,
vertreten durch Rechtsanwältin Susanne Keller,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Arbeitsvertrag,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts
des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung,
vom 16. Mai 2013.
In Erwägung,
dass das Kantonsgericht des Kantons Zug die Beschwerdeführerin mit Entscheid vom 17. September 2012 zur Zahlung von Fr. 4'782.45 netto nebst Zins an die Beschwerdegegnerin und zur Ausstellung einer Arbeitsbestätigung verpflichtete;
dass das Obergericht des Kantons Zug die von der Beschwerdeführerin gegen den erstinstanzlichen Entscheid erhobene Beschwerde mit Urteil vom 16. Mai 2013 abwies, soweit es auf sie eintrat;
dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 18. Juni 2013 datierte Rechtsschrift einreichte, in der sie erklärte, das Urteil des Obergerichts vom 16. Mai 2013 mit Beschwerde anzufechten;
dass die Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. BGG im vorliegenden Fall nicht erhoben werden kann, weil der erforderliche Mindeststreitwert von Fr. 15'000.-- nicht gegeben ist ( Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG );
dass die Eingabe der Beschwerdeführerin unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;
dass mit der subsidiären Verfassungsbeschwerde nur die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann ( Art. 116 BGG );
dass in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen in Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides präzise zu begründen sind, weshalb auf rein appellatorische Kritik nicht eingetreten wird (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG ; BGE 136 II 489 E. 2.8; 134 V 138 E. 2.1 S. 143; 133 III 439 E. 3.2 S. 444 mit Hinweis);
dass die Rechtsschrift der Beschwerdeführerin vom 18. Juni 2013, mit der ausschliesslich rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid vorgebracht wird, den erwähnten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt, weshalb auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist;
dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. Juli 2013
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Klett
Der Gerichtsschreiber: Huguenin