Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_3/2010 KI-generiert

Appeal Against Legal Aid Refusal - Insufficient Justification

Geschäftsnummer 4D_3/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute in which the applicant challenged a decision made by the Cantonal Court regarding the withdrawal of a case from the business list, effectively terminating the proceedings. Following the rejection of his complaint by the Cantonal Court, the applicant submitted a further appeal to the Swiss Federal Tribunal. However, the Tribunal determined that the appeal did not meet the necessary legal requirements and lacked sufficient justification for reviewing the lower court's decision. Consequently, the Tribunal decided not to entertain the appeal and stated that no court fees would be imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 39 Abs. 1 ZPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Appeal Against Legal Aid Refusal - Insufficient Justification: Following the rejection of his complaint by the Cantonal Court, the applicant submitted a further appeal to the Swiss Federal Tribunal. However, the Tribunal determined that the appeal did not meet the necessary legal requirements and lacked sufficient justification for reviewing the lower court's decision. Consequently, the Tribunal decided not to entertain the appeal and stated that no court fees would be imposed.

Schlagwörter

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Unentgeltliche Rechtspflege Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege verfassungsmässige Anforderung Untätigkeitsklage Beschwerdelegitimation Rüge verfassungsmässiger Rechte Aktivlegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Used to waive the collection of court costs under the given circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_3/2010

Urteil vom 15. April 2010

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________,

Beschwerdegegner,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Bruno Geiger.

Gegenstand

Unentgeltliche Rechtspflege,

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts von Graubünden, II. Zivilkammer,

vom 11. Dezember 2009.

In Erwägung,

dass der Präsident des Bezirksgerichtes Albula mit Abschreibungsverfügung vom 12. November 2009 das Verfahren 110-2008-9, A.________ c. B.________ betr. Forderung, gestützt auf Art. 39 Abs. 1 ZPO von der Geschäftsliste des Bezirksgerichtes Albula strich und als erledigt abschrieb;

dass der Beschwerdeführer diese Verfügung beim Kantonsgericht von Graubünden anfocht, dessen Vorsitzender der II. Zivilkammer die Beschwerde mit Verfügung vom 11. Dezember 2009 abwies;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 6. Januar 2010 datierte Eingabe einreichte, aus der abgeleitet werden kann, dass er die Verfügung des Kantonsgerichts vom 11. Dezember 2009 mit Beschwerde anfechten will;

dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 6. Januar 2010 diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG), womit das Gesuch um Kostenbefreiung gegenstandslos wird;

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. April 2010

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Huguenin