Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_27/2019 KI-generiert

Appeal Against Dismissal for Untimely Submission and Non-Final Decision Review

Geschäftsnummer 4D_27/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case before the Swiss Federal Tribunal, the appellant filed a claim against a general agency, which was not entertained by the Amtsgericht Buchegg-Wasseramt on December 11, 2018. The appellant then attempted to appeal this decision to the Obergericht of the Solothurn Canton, which also did not proceed due to inadequate justification in the appellant's legal remedy. Further attempts were made to challenge the Obergericht's decision and previous rulings related to the case before the Swiss Federal Tribunal. The appeal was submitted after the legal deadline, leading to the decision that it would not be considered. Additionally, the appellant's request for free legal aid was denied due to the appeal being deemed without merit.

Legislator-Regeste

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Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG; Appeal Against Dismissal for Untimely Submission and Non-Final Decision Review: The appellant then attempted to appeal this decision to the Obergericht of the Solothurn Canton, which also did not proceed due to inadequate justification in the appellant's legal remedy. Further attempts were made to challenge the Obergericht's decision and previous rulings related to the case before the Swiss Federal Tribunal. The appeal was submitted after the legal deadline, leading to the decision that it would not be considered. Additionally, the appellant's request for free legal aid was denied due to the appeal being deemed without merit.

Schlagwörter

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Forderung unentgeltliche Rechtspflege materielle Überprüfung Eilvorabentscheidungsverfahren Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids verspätete Kündigung Verspätungsausschluss

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 100 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning regarding the 30-day deadline for filing the appeal.

Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to rule that the appeal could not be entertained due to late filing.

Art. 44 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning to specify when the appeal deadline began running.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the request for free legal aid due to the lack of prospect of success of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Used to decide that no court fees shall be levied as an exception.

Art. 68 Abs. 2 BGG

Used to decide that no party compensation shall be awarded.

Art. 75 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning to explain why the appeal against prior decisions was inadmissible (though the non-admission itself is based on Art. 108).

Art. 93 Abs. 3 BGG

Cited in the reasoning to explain that the intermediate decisions could generally be challenged via the final decision appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4D_27/2019

Urteil vom 30. April 2019

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Leemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalagentur B.________,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Forderung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Zivilkammer, vom 25. Februar 2019 (ZKBES.2019.14).

In Erwägung,

dass der Amtsgerichtspräsident des Richteramts Buchegg-Wasseramt mit Entscheid vom 11. Dezember 2018 auf die vom Beschwerdeführer gegen die Beschwerdegegnerin erhobene Forderungsklage nicht eintrat und dem Beschwerdeführer die Verfahrenskosten auferlegte;

dass das Obergericht des Kantons Solothurn mit Beschluss vom 25. Februar 2019 auf eine vom Beschwerdeführer gegen den Entscheid des Amtsgerichtspräsidenten vom 11. Dezember 2018 erhobene Beschwerde infolge unzureichender Begründung des Rechtsmittels nicht eintrat;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit Eingabe vom 29. März 2019 (Postaufgabe: 2. April 2019) sinngemäss erklärte, den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn vom 25. Februar 2019 sowie verschiedene vorangehende Entscheide des Amtsgerichts Buchegg-Wasseramt sowie des Obergerichts im selben Verfahren mit Beschwerde anfechten zu wollen;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit Eingabe vom 12. April 2019 weitere Unterlagen einreichte;

dass auf die Beschwerde von vornherein nicht eingetreten werden kann, soweit sie sich unmittelbar gegen Entscheide des Amtsgerichts Buchegg-Wasseramt richtet, da es sich dabei nicht um letztinstanzliche Entscheide im Sinne von Art. 75 Abs. 1 BGG handelt;

dass es sich bei den übrigen in der Beschwerde erwähnten Entscheiden des Obergerichts um Zwischenentscheide handelt, die das Hauptverfahren nicht abschlossen und nach Art. 93 Abs. 3 BGG grundsätzlich durch Beschwerde gegen den Endentscheid angefochten werden können;

dass die Beschwerde innerhalb von dreissig Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheides beim Bundesgericht eingereicht werden muss ( Art. 100 Abs. 1 BGG );

dass der angefochtene Entscheid des Obergerichts des Kantons Solothurn vom 25. Februar 2019 dem Beschwerdeführer am 2. März 2019 zuging;

dass die Beschwerdefrist damit am 3. März 2019 zu laufen begann ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und am 1. April 2019 ablief;

dass die vom 29. März 2019 datierende und am 2. April 2019 der Post übergebene Beschwerdeeingabe somit verspätet eingereicht wurde, weshalb auf die Beschwerde nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege samt Rechtsbeistand für das bundesgerichtliche Verfahren bereits wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG );

dass jedoch ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 2 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 30. April 2019

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Leemann