Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_27/2008 KI-generiert

Employee Salary Claim and Company Set-Off Dispute Over Supreme Court Appeal Admissibility

Geschäftsnummer 4D_27/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an employee filed a lawsuit against a company seeking payment for services rendered under an employment contract. The company acknowledged the claim but deducted an amount for alleged damages caused by the employee, resulting in a partial payment. The initial labor court dismissed the claim for the full amount and upheld the remaining claim and the company's counterclaim. This decision was later appealed to the cantonal court, which also dismissed the appeal. Subsequently, the company filed a constitutional complaint, contending that fundamental rights had been violated, but the court ruled that the complaint lacked sufficient justification and therefore did not proceed with it. As a result, no court costs were imposed, and the employee was not awarded any compensation for participation in the proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 42 BGG, Art. 74 Abs. 1 BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Employee Salary Claim and Company Set-Off Dispute Over Supreme Court Appeal Admissibility: The company acknowledged the claim but deducted an amount for alleged damages caused by the employee, resulting in a partial payment. The initial labor court dismissed the claim for the full amount and upheld the remaining claim and the company's counterclaim. This decision was later appealed to the cantonal court, which also dismissed the appeal. Subsequently, the company filed a constitutional complaint, contending that fundamental rights had been violated, but the court ruled that the complaint lacked sufficient justification and therefore did not proceed with it. As a result, no court costs were imposed, and the employee was not awarded any compensation for participation in the proceedings.

Schlagwörter

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Verrechnung Widerklage Teilklage Missbrauch von Lohnabzügen Verzicht auf Lohnansprüche sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used in the operative part (dispositive point 1) to justify the non-admission (non-entrée en matière) of the subsidiary constitutional appeal due to lack of sufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Cited in the operative part (dispositive point 2) to justify the waiver of court fees.

Art. 68 Abs. 1 BGG

Cited in the operative part (dispositive point 2) to deny an award of party compensation.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_27/2008 /len

Urteil vom 3. März 2008

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Corboz, Präsident,

Gerichtsschreiber Widmer.

Parteien

X.________ GmbH,

Beschwerdeführerin,

gegen

A.________,

Beschwerdegegner,

vertreten durch Rechtsanwalt Dario Zarro.

Gegenstand

Arbeitsvertrag,

Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid

des Kantonsgerichts St. Gallen, III. Zivilkammer,

vom 15. Januar 2008.

Der Präsident hat in Erwägung,

dass A.________ (Beschwerdegegner) beim Arbeitsgericht Gaster-See gegen die X.________ GmbH (Beschwerdeführerin) Klage erhob mit dem Antrag, diese sei zu verpflichten, ihm aus Arbeitsvertrag Fr. 12'627.40 zu bezahlen, und dass die Beschwerdeführerin die Klageabweisung beantragte und eine Gegenforderung von Fr. 700.-- erhob;

dass die Beschwerdeführerin den eingeklagten Anspruch grundsätzlich anerkannte, davon jedoch Fr. 4'085.90 für einen angeblich vom Beschwerdegegner verursachten Schaden abzog und dem Beschwerdegegner die Differenz von Fr. 8'541.50 überwies;

dass das Arbeitsgericht am 28. September 2007 die Klage in diesem Betrag als gegenstandslos abschrieb, die Restforderung von Fr. 4'085.90 schützte und die Gegenforderung von Fr. 700.-- abwies;

dass das Kantonsgericht eine gegen diesen Entscheid erhobene Rechtsverweigerungsbeschwerde am 15. Januar 2008 abwies;

dass die Beschwerdeführerin gegen diesen Entscheid mit Eingabe vom 22. Februar 2008 eine Beschwerde mit der Bezeichnung "Beschwerde Art. 95-97 BGG und Art. 42 BGG " eingereicht hat;

dass die Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. BGG angesichts der Höhe des Streitwerts im vorliegenden Fall unzulässig ist ( Art. 74 Abs. 1 BGG ) und nicht geltend gemacht wird, dass die Beschwerde dennoch zulässig sei, weil sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellen würde ( Art. 42 Abs. 2 BGG );

dass die Eingabe des Beschwerdeführers unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;

dass in einer solchen Beschwerde dargelegt werden muss, welche Grundrechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG );

dass der Eingabe des Beschwerdeführers keinerlei Verfassungsrügen zu entnehmen sind, die diesen Begründungsanforderungen genügen;

dass damit auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );

dass es sich unter den gegebenen Umständen rechtfertigt, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

dass der Beschwerdegegner keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihm aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );

im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG erkannt:

1. Auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, III. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. März 2008

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Corboz Widmer