Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_22/2024 KI-generiert

Failure to Pay Advance Cost Deposit in Debt Enforcement Appeal

Geschäftsnummer 4D_22/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, a complainant challenged a decision in a legal procedure related to debt enforcement by the Court of Appeals of the Canton of Aargau. The complainant contested a requirement to pay a cost advance of 375 Swiss Francs set by the Aargau Court as part of the debt enforcement proceedings from August 2023. Despite being given deadlines to comply with the cost advance by both the Cantonal Court and subsequently the Swiss Federal Tribunal, the complainant failed to make the payment. The complainant argued to the Federal Tribunal that the initiation of the proceedings was unconstitutional and abusive, and also raised issues regarding the spelling of their name. However, their failure to pay the required advance led to the dismissal of the complaint by the Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 48 Abs. 3 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 3 BGG; Failure to Pay Advance Cost Deposit in Debt Enforcement Appeal: The complainant contested a requirement to pay a cost advance of 375 Swiss Francs set by the Aargau Court as part of the debt enforcement proceedings from August 2023. Despite being given deadlines to comply with the cost advance by both the Cantonal Court and subsequently the Swiss Federal Tribunal, the complainant failed to make the payment. The complainant argued to the Federal Tribunal that the initiation of the proceedings was unconstitutional and abusive, and also raised issues regarding the spelling of their name. However, their failure to pay the required advance led to the dismissal of the complaint by the Federal Tribunal.

Schlagwörter

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Rechtsöffnung Kostenvorschuss Leistung des Kostenvorschusses Schuldbetreibung Vorschuss Sicherheitsleistung verspätete Gebührenzahlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to declare that the appeal will not be entertained due to failure to pay the required cost deposit.

Art. 62 Abs. 3 BGG

Cited as the legal basis for the non-admission of the appeal due to failure to pay the cost deposit.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to pay the court costs.

Art. 68 Abs. 3 BGG

Used to rule that no party compensation is awarded.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4D_22/2024

Urteil vom 25. März 2024

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jametti, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Dürst.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

1. Einwohnergemeinde B.________,

2. Kanton Aargau,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts

des Kantons Aargau, Zivilgericht, 5. Kammer,

vom 25. Januar 2024 (ZSU.2024.20).

Erwägungen:

1.

1.1. Mit Verfügung vom 25. Januar 2024 setzte der Instruktionsrichter des Obergerichts des Kantons Aargau der Beschwerdeführerin im Rechtsöffnungsverfahren betreffend die Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes X.________ vom 22. August 2023 eine Frist von 10 Tagen, um einen Kostenvorschuss von Fr. 375.-- an die Obergerichtskasse zu bezahlen.

1.2. Mit Eingabe vom 1. Februar 2024 (Postaufgabe 2. Februar 2024) erklärte die Beschwerdeführerin dem Obergericht, Einspruch gegen den Kostenvorschuss erheben zu wollen. Das Obergericht übermittelte diese Eingabe am 12. Februar 2023 gestützt auf Art. 48 Abs. 3 BGG zuständigkeitshalber dem Bundesgericht.

2.

2.1. Mit Präsidialverfügung vom 14. Februar 2024 wurde die Beschwerdeführerin aufgefordert, spätestens am 29. Februar 2024 einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- für das bundesgerichtliche Verfahren einzuzahlen.

2.2. Mit Eingabe vom 20. Februar 2024 wandte sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht und rügte die Verfahrenseinleitung als verfassungswidrig und rechtsmissbräuchlich.

2.3. Da der Kostenvorschuss innerhalb der angesetzten Frist nicht eingegangen war, wurde der Beschwerdeführerin mit Präsidialverfügung vom 5. März 2024 eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 20. März 2024 angesetzt, unter Hinweis darauf, dass das Bundesgericht bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eintreten werde ( Art. 62 Abs. 3 BGG ).

2.4. Mit Eingabe vom 7. März 2024 wandte sich die Beschwerdeführerin abermals an das Bundesgericht. Darin machte sie Ausführungen zur Schreibweise ihres Namens und bot Hand für ein konstruktives Gespräch zur Klärung aller offenen Fragen.

3. Mit den Eingaben vom 20. Februar 2024 und vom 7. März 2024 vermag die Beschwerdeführerin den Lauf der ihr angesetzten Fristen zur Leistung des Kostenvorschusses nicht zu hemmen. Ihr wurden diese Fristen auch nicht abgenommen.

Die Beschwerdeführerin hat den ihr auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der angesetzten Nachfrist nicht geleistet. Gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG ist auf die Beschwerde nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).

Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens sind dem Ausgang des Verfahrens entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen ( Art. 68 Abs. 3 BGG ).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 5. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 25. März 2024

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jametti

Der Gerichtsschreiber: Dürst