Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_21/2009 KI-generiert

$X$ v. Cantonal Court (Legal Aid Refusal)

Geschäftsnummer 4D_21/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a complaint against a decision made by the Administrative Court regarding the denial of free legal aid in response to their appeal against an eviction order. The individual had previously sought to contest the eviction through administrative channels, but their request for legal aid was rejected by the court. Subsequently, the individual attempted to challenge this ruling at the Federal Tribunal, but their submissions did not meet the necessary legal justification requirements. As a result, the Federal Tribunal decided not to consider the complaint and imposed court costs on the individual.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; $X$ v. Cantonal Court (Legal Aid Refusal): The individual had previously sought to contest the eviction through administrative channels, but their request for legal aid was rejected by the court. Subsequently, the individual attempted to challenge this ruling at the Federal Tribunal, but their submissions did not meet the necessary legal justification requirements. As a result, the Federal Tribunal decided not to consider the complaint and imposed court costs on the individual.

Schlagwörter

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unentgeltliche Rechtspflege verfassungsmässige Anforderung Vollstreckung der Ausweisung richterliche Feststellung von Rechten Rüge verfassungsmässiger Rechte kostenloses Verfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was declared inadmissible because it did not meet the necessary grounds for appeal requirements.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court costs were imposed on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_21/2009

Urteil vom 15. April 2009

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Verwaltungsgericht von Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter.

Gegenstand

Unentgeltliche Rechtspflege,

Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts von Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, vom 30. Januar 2009.

In Erwägung,

dass der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden mit Entscheid vom 18. November 2008 auf den Rekurs des Beschwerdeführers gegen den Vollzugsbefehl des Departements Sicherheit und Justiz vom 1. Oktober 2008 betreffend Ausweisung aus dem Mietobjekt nicht eintrat;

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 26. November 2008 gegen diesen Entscheid Beschwerde beim Verwaltungsgericht von Appenzell Ausserrhoden einreichte;

dass das Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 30. Januar 2009 das Begehren des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege abwies;

dass der Beschwerdeführer dem Verwaltungsgericht am 5. Februar 2009 eine vom 3. Januar 2009 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, dessen Entscheid vom 30. Januar 2009 anfechten zu wollen;

dass das Verwaltungsgericht die Eingabe zuständigkeitshalber dem Bundesgericht zustellte;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 11. Februar 2009 datierte Eingabe einreichte, in der er erneut den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 30. Januar 2009 kritisierte;

dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass beide Eingaben des Beschwerdeführers diese Begründungsanforderungen offensichtlich nicht erfüllen, weshalb auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist;

dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Verwaltungsgericht von Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. April 2009

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Huguenin