Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_2/2007 KI-generiert

Claimant v. Employer (Employment Dispute)

Geschäftsnummer 4D_2/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In a case concerning a labor dispute, a claimant sought payment of a reduced amount after an initial claim was dismissed by the lower court. The claimant's appeal to the cantonal court was also rejected, leading to a further appeal at the federal level. The federal court examined whether the appeal met the necessary criteria, particularly focusing on the required minimum amount in dispute and any substantial legal questions raised. Ultimately, the court found that the appeal was inadmissible due to insufficient claim value and lack of substantiated constitutional grievances, resulting in the imposition of a court fee on the claimant.

Legislator-Regeste

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Art. 9 BV, Art. 132 Abs. 1 BGG, Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 47 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 117 BGG, Art. 65 Abs. 4 lit. c BGG; Claimant v. Employer (Employment Dispute): The claimant's appeal to the cantonal court was also rejected, leading to a further appeal at the federal level. The federal court examined whether the appeal met the necessary criteria, particularly focusing on the required minimum amount in dispute and any substantial legal questions raised. Ultimately, the court found that the appeal was inadmissible due to insufficient claim value and lack of substantiated constitutional grievances, resulting in the imposition of a court fee on the claimant.

Schlagwörter

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Art. 9 BV (Zivilprozess Arbeitsverträge Zivilrechtsstreitigkeit Verpflichtung zur Geldzahlung Verletzung von Verfahrensrechten einzelne Grundrechte Verzicht auf Lohnansprüche

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to signify the decision was made under the simplified procedure.

Art. 113 ff. BGG

The appeal was treated as a subsidiary constitutional appeal under these provisions because the ordinary appeal was inadmissible.

Art. 117 BGG

Cited in conjunction with Art. 106 Abs. 2 BGG, leading to the non-admission of the subsidiary constitutional appeal due to lack of substantiation.

Art. 65 Abs. 4 lit. c BGG

Used to justify the charging of a court fee.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose the court fee on the appellant.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_2/2007 /len

Urteil vom 15. März 2007

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Corboz, Präsident,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Y.________,

Beschwerdegegner,

vertreten durch Fürsprecher Dr. Adolf C. Kellerhals,

Obergericht des Kantons Solothurn, Zivilkammer.

Gegenstand

Art. 9 BV (Zivilprozess; Arbeitsvertrag),

subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil

des Obergerichts des Kantons Solothurn, Zivilkammer, vom 3. Januar 2007.

Der Präsident hat in Erwägung,

dass die von der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit einem Arbeitsverhältnis gegen Y.________ erhobene Klage auf Zahlung von Fr. 22'540.-- vom Arbeitsgericht von Olten-Gösgen mit Urteil vom 28. August 2006 abgewiesen wurde;

dass die Beschwerdeführerin das Urteil des Arbeitsgerichts mit kantonaler Nichtigkeitsbeschwerde anfocht und in diesem Verfahren die eingeklagte Forderung auf Fr. 11'246.40.-- nebst 5 % Zins seit 1. Mai 2001 reduzierte;

dass das Obergericht des Kantons Solothurn die Nichtigkeitsbeschwerde mit Urteil vom 3. Januar 2007 abwies, soweit es auf sie eintrat;

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 5. Februar 2007 beim Bundesgericht erklärte, das Urteil des Obergerichts mit Beschwerde anzufechten, und den Antrag stellte, dieses Urteil aufzuheben;

dass der angefochtene Entscheid nach dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) ergangen ist, weshalb die Beschwerde dem neuen Recht untersteht ( Art. 132 Abs. 1 BGG );

dass die Beschwerde in Zivilsachen ( Art. 72 ff. BGG ) im vorliegenden Fall unzulässig ist, weil einerseits der gemäss Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG notwendige Mindeststreitwert von Fr. 15'000.-- nicht erreicht wird und sich andererseits keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 47 Abs. 2 lit. a BGG stellt;

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;

dass in einer solchen Beschwerde dargelegt werden muss, welche Grundrechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen zu begründen sind (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG );

dass in der Eingabe der Beschwerdeführerin vom 5. Februar 2007 keine solchen Rügen erhoben und begründet werden, weshalb auf diese, soweit sie als subsidiäre Verfassungsbeschwerde zu behandeln ist, nicht eingetreten werden kann;

dass eine Gerichtsgebühr zu erheben ( Art. 65 Abs. 4 lit. c BGG ) und diese der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

Im Verfahren nach Art. 108 BGG erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. März 2007

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: