Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_145/2025 KI-generiert

Party Obligation to Maintain Swiss Contact Address During Absence Upheld

Geschäftsnummer 4D_145/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

Party Obligation to Maintain Swiss Contact Address During Absence Upheld The case concerns a party who challenged a cantonal court's directives regarding their obligation to provide a Swiss contact address or make alternative arrangements for receiving judicial communications during anticipated absences. The cantonal court vice-president, in response to the party's notification of absence, had issued orders underlining that future mailings would proceed regardless of the absence if the party failed to designate a reachable Swiss address, arrange mail forwarding, or appoint an authorized recipient. The Federal Court rejected the subsequent appeal, lodged as a procedural complaint alleging denial of justice, because the submission failed to meet the substantive reasoning requirements for an appeal under federal law (Art. 42(2) and Art. 106(2) BGG), leading to inadmissibility under the simplified procedure (Art. 108(1)(b) BGG).

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 3 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 3 BGG; Party Obligation to Maintain Swiss Contact Address During Absence Upheld: The cantonal court vice-president, in response to the party's notification of absence, had issued orders underlining that future mailings would proceed regardless of the absence if the party failed to designate a reachable Swiss address, arrange mail forwarding, or appoint an authorized recipient. The Federal Court rejected the subsequent appeal, lodged as a procedural complaint alleging denial of justice, because the submission failed to meet the substantive reasoning requirements for an appeal under federal law (Art. 42(2) and Art. 106(2) BGG), leading to inadmissibility under the simplified procedure (Art. 108(1)(b) BGG).

Schlagwörter

KI-generiert
Rechtsverweigerungsbeschwerde Obligationenrecht Prozessvoraussetzung Leitverfahren persönlicher Verkehr unerlaubte Entfernung Begründung in der Sache

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare that the appeal cannot be entertained due to insufficient substantiation in summary proceedings.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to dismiss the appellant's request for free legal aid due to lack of prospects of success.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant as a result of the outcome of the proceedings.

Art. 68 Abs. 3 BGG

Determines that the opposing party is not awarded party compensation.

Art. 68 Abs. 2 BGG

Determines that the other involved party is not awarded party compensation because no expense was incurred in the federal court proceedings.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4D_145/2025

Urteil vom 3. Oktober 2025

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Tanner.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Kantonsgericht Schwyz, Kantonsgerichtsvizepräsident,

Kollegiumstrasse 28, 6430 Schwyz,

Beschwerdegegner

B.________ AG,

vertreten durch Rechtsanwältin Céline Schmid,

weitere Verfahrensbeteiligte.

Gegenstand

Rechtsverweigerungsbeschwerde,

Beschwerde gegen die Verfügungen des Kantons

gerichts Schwyz, Kantonsgerichtsvizepräsident,

vom 23. Juni 2025 (BEK 2025 52) und

vom 7. August 2025 (BEK 2025 49; BEK 2025 52).

Erwägungen:

1. Am 13. Mai 2025 teilte der Beschwerdeführer dem Kantonsgericht Schwyz mit, dass er vom 16. Mai bis zum 22. Juni 2025 abwesend sei. Mit Verfügung vom 23. Juni 2025 stellte der Vizepräsident des Kantonsgerichts dem Beschwerdeführer im Verfahren BEK 2025 52 die Beschwerdeantwort der weiteren Verfahrensbeteiligten zur freigestellten Vernehmlassung zu. Gleichzeitig wies der Vizepräsident den Beschwerdeführer darauf hin, dass er in unpräjudizieller Weise auf seine Abwesenheit Rücksicht genommen habe. Bei künftigen Abwesenheiten müsse der Beschwerdeführer dem Kantonsgericht aber mitteilen, an welcher Schweizer Adresse er erreichbar sei. Alternativ habe er für eine Nachsendung zu sorgen oder eine zustellungsbevollmächtigte Person mit Schweizer Adresse zu bezeichnen. Andernfalls werde das Kantonsgericht unbekümmert von seiner Abwesenheit Zustellungen an die von ihm bekannt gegebene Adresse vornehmen.

Am 4. August 2025 informierte das Kantonsgericht den Beschwerdeführer über eine weitere, vom 16. August bis zum 25. September 2025 dauernde Abwesenheit. Mit zwei separaten, im Wesentlichen gleichlautenden Verfügungen vom 7. August 2025 (Verfahren BEK 2025 49 und BEK 2025 52) teilte der Vizepräsident dem Beschwerdeführer Folgendes mit: Es sei ungewiss, ob das Kantonsgericht ihm während seiner Abwesenheit fristauslösende Sendungen zustellen werde. Zugleich wiederholte der Vizepräsident die dem Beschwerdeführer obliegenden Mitwirkungspflichten im Falle einer Abwesenheit.

2. Dagegen erhebt der Beschwerdeführer Beschwerde an das Bundesgericht. In prozessualer Hinsicht ersucht er um unentgeltliche Rechtspflege.

Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.

3. Diese Eingabe erfüllt die Begründungsanforderungen, die an eine Beschwerde an das Bundesgericht gestellt werden (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 142 III 364 E. 2.4; 140 III 86 E. 2, 115 E. 2), offensichtlich nicht. Auf die Beschwerde ist somit mangels hinreichender Begründung im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Die Begründung des Entscheids beschränkt sich auf eine kurze Angabe des Unzulässigkeitsgrundes (Art. 108 Abs. 3 BGG).

4. Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ist wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 BGG).

Der Beschwerdeführer wird bei diesem Verfahrensausgang kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdegegner hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 68 Abs. 3 BGG). Der weiteren Verfahrensbeteiligten ist ebenfalls keine Parteientschädigung zuzusprechen, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist (Art. 68 Abs. 2 BGG).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Kantonsgericht Schwyz, Kantonsgerichtsvizepräsident, und der weiteren Verfahrensbeteiligten schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Oktober 2025

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Tanner