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4D_132/2008 KI-generiert

Tenant eviction; subsidiary constitutional complaint against denial of legal aid for restitution request, inadmissible for failure to substantiate constitutional violations (Art. 116, 117 BGG).

Geschäftsnummer 4D_132/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Tribunal (I. Civil Division) declined to enter into the appeal and dismissed it, ordering no court costs; the lower court's decision (Kantonsgericht Basel-Landschaft, October 21, 2008) rejecting the appellant's remedy against the refusal of free legal aid thus stands. The case arose from a tenant eviction order (Mieterausweisung) issued by the Bezirksgericht Liestal on May 8, 2008, which the appellant—after the eviction deadline passed—challenged by filing a restitution request (Restitutionsbegehren) on July 10, 2008, along with a request for free legal aid; the district court denied the aid as hopeless and set a cost deposit deadline, a decision the cantonal court upheld. The Federal Tribunal treated the appellant's submission as a subsidiary constitutional complaint (Art. 113 ff. BGG) because the civil appeal threshold was not met (no minimum value of CHF 15,000, Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG, no fundamental legal question), but the complaint was inadmissible for failing to properly assert and substantiate a violation of constitutional rights under Art. 116, Art. 42 Abs. 2, and Art. 106 Abs. 2 in conjunction with Art. 117 BGG; the appellant's request for suspensive effect became moot.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Tenant eviction; subsidiary constitutional complaint against denial of legal aid for restitution request, inadmissible for failure to substantiate constitutional violations (Art. 116, 117 BGG): Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- und Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.

Schlagwörter

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Mieterausweisung verfassungsrechtliche Rüge Rechte des Mieters unentgeltliche Rechtspflege Streitgegenstand einzelne Grundrechte Nothilfe nach BV

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible due to insufficient grounds, in connection with Art. 117 BGG.

Art. 117 BGG

Applied to make the procedural requirements for the subsidiary constitutional complaint applicable, including the inadmissibility ground.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Basis for waiving court costs in the absence of the appeal being admitted.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_132/2008 /len

Urteil vom 11. Dezember 2008

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Corboz, Präsident,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Mieterausweisung; Vorladung zu einer Verhandlung,

subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- und Strafrecht, vom 21. Oktober 2008.

In Erwägung,

dass der Beschwerdeführer auf Gesuch des Beschwerdegegners vom Bezirksgericht Liestal mit Urteil vom 8. Mai 2008 angewiesen wurde, das Mietobjekt (1.5-Zimmerwohnung im EG mit Kellerabteil) an der Strasse C.________ in 4402 Frenkendorf sowie allfällige Nebenräumlichkeiten bis spätestens 19. Mai 2008, 12.00 Uhr mittags, zu räumen und zu verlassen, unter Abgabe sämtlicher Schlüssel an die Vermieterschaft;

dass dieses Urteil im Amtsblatt des Kantons Basel-Landschaft vom 22. Mai 2008 veröffentlicht wurde;

dass der Beschwerdeführer am 10. Juli 2008 ein Restitutionsbegehren einreichte und um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchte;

dass der Präsident des Bezirksgerichts Liestal mit Verfügung vom 17. Juli 2008 das Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung wegen Aussichtslosigkeit des vom Beschwerdeführer gestellten Rechtsbegehrens abwies und diesem Frist ansetzte zur Zahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 400.--, mit dem Hinweis, dass das Restitutionsbegehren unbehandelt als erledigt abgeschrieben werde, falls der Vorschuss nicht fristgemäss bezahlt werde;

dass der Beschwerdeführer diese Verfügung beim Kantonsgericht Basel-Landschaft anfocht, das mit Beschluss vom 21. Oktober 2008 die Beschwerde abwies;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 28. November 2008 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, den Beschluss des Kantonsgerichts vom 21. Oktober 2008 mit Beschwerde anzufechten;

dass die Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. BGG im vorliegenden Fall nicht erhoben werden kann, weil der erforderliche Mindeststreitwert von Fr. 15'000.-- ( Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG ) nicht gegeben ist und sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt;

dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 28. November 2008 unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;

dass mit einer solchen Beschwerde ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann ( Art. 116 BGG );

dass in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG );

dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 28. November 2008 diese Begründungsanforderungen nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 117 BGG );

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG ), womit das Gesuch um Befreiung von diesen Kosten gegenstandslos wird;

dass mit dem Entscheid in der Sache das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird;

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivil- und Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. Dezember 2008

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Corboz Huguenin