Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_123/2009 KI-generiert

Tenant Eviction Enforcement Order Upheld; Constitutional Complaint Dismissed for Failure to Substantiate Violations

Geschäftsnummer 4D_123/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court, in a decision dated October 19, 2009, dismissed the appellant's constitutional complaint for lack of sufficient reasoning, thereby leaving the lower court's eviction order in force. The dispute arose from a tenant eviction proceeding where the Cantonal Court had ordered the appellant to vacate a property by a specified deadline. The appellant challenged this decision before the Federal Supreme Court, but its submission failed to adequately demonstrate how the cantonal ruling violated any federal or constitutional rights. The court held that under Articles 42(2) and 106(2) of the Federal Supreme Court Act, the appellant was required to explicitly raise and substantiate any alleged constitutional violations, which it did not do. Consequently, the court did not examine the merits of the case, deemed the appeal inadmissible, and ordered the appellant to pay court costs of 500 Swiss francs.

Legislator-Regeste

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Art. 358 Abs. 1 ZPO, Art. 22 Abs. 2 MGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Tenant Eviction Enforcement Order Upheld; Constitutional Complaint Dismissed for Failure to Substantiate Violations: The dispute arose from a tenant eviction proceeding where the Cantonal Court had ordered the appellant to vacate a property by a specified deadline. The appellant challenged this decision before the Federal Supreme Court, but its submission failed to adequately demonstrate how the cantonal ruling violated any federal or constitutional rights. The court held that under Articles 42(2) and 106(2) of the Federal Supreme Court Act, the appellant was required to explicitly raise and substantiate any alleged constitutional violations, which it did not do. Consequently, the court did not examine the merits of the case, deemed the appeal inadmissible, and ordered the appellant to pay court costs of 500 Swiss francs.

Schlagwörter

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Mietausweisung Räumungsbefehl Eigentumsrecht Verfahrensrechte verfassungsmässige Anforderung ZPO-Bestimmung Antrag auf Zulassung der Zwangsvollstreckung – Entscheidung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible due to insufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_123/2009

Urteil vom 19. Oktober 2009

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien

X.________ GmbH,

Beschwerdeführerin,

gegen

A.________ und B.________,

Beschwerdegegner,

vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Schneuwly.

Gegenstand

Mietausweisung; Vollstreckung,

Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Gerichts des Seebezirks, Präsident des Mietgerichts,

vom 26. August 2009.

In Erwägung,

dass der Präsident des Mietgerichts des Sense- und Seebezirks mit Urteil vom 26. August 2009 in Anwendung von Art. 348 Abs. 1 und Art. 358 Abs. 1 ZPO FR sowie Art. 22 Abs. 2 MGG das Gesuch der Beschwerdegegner um Vollstreckung guthiess und die Beschwerdeführerin verpflichtete, die Liegenschaft "C.________" in D.________ bis spätestens Montag, 21. September 2009, 12.00 Uhr, zu räumen;

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 11. September 2009 datierte Eingabe einreichte, mit der sie das kantonale Urteil mit Beschwerde anfocht;

dass das Gesuch der Beschwerdeführerin, der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen, mit Verfügung vom 16. September 2009 wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abgewiesen wurde;

dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass die Anwendung des kantonalen Zivilprozessrechts durch das kantonale Gericht vom Bundesgericht einzig unter dem Blickwinkel eines Verstosses gegen Bundesrecht bzw. gegen Bundesverfassungsrecht überprüft werden könnte ( Art. 95 BGG ; BGE 133 III 462 E. 2.3 S. 466; BGE 134 II 349 E. 3 S. 351), was aber - wie bereits festgehalten - das Vorbringen entsprechender Rügen in der Beschwerdeschrift voraussetzen würde;

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 11. September 2009 diesen Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );

dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Gericht des Seebezirks, Präsident des Mietgerichts, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Oktober 2009

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Huguenin