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4D_113/2008 KI-generiert

Appeal Against Denial of Legal Aid Dismissed for Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 4D_113/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In a case concerning a request for legal aid, an individual faced a payment claim and partially lost in court. Following this, they appealed the decision while simultaneously applying for free legal assistance. The appellate court rejected the request for legal aid and set a deadline for the individual to pay a court fee, warning that failure to do so would result in the dismissal of the appeal. The individual subsequently filed a complaint with the federal court, but their submission was deemed insufficiently detailed regarding the alleged rights violations. Consequently, the federal court did not take up the appeal due to lack of adequate justification.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Against Denial of Legal Aid Dismissed for Insufficient Substantiation: Following this, they appealed the decision while simultaneously applying for free legal assistance. The appellate court rejected the request for legal aid and set a deadline for the individual to pay a court fee, warning that failure to do so would result in the dismissal of the appeal. The individual subsequently filed a complaint with the federal court, but their submission was deemed insufficiently detailed regarding the alleged rights violations. Consequently, the federal court did not take up the appeal due to lack of adequate justification.

Schlagwörter

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unentgeltliche Rechtspflege Zahlungsbefehl Rechtsberatung Feststellungsklage Beschwerdelegitimation schwerer Härtefall

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court decided not to levy court costs under the given circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_113/2008 /ber

Urteil vom 8. Oktober 2008

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Corboz, Präsident,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kantonsgericht Freiburg, I. Zivilappellationshof,

Postfach 56, 1702 Freiburg.

Gegenstand

Unentgeltliche Rechtspflege,

Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, I. Zivilappellationshof, vom 7. Juli 2008.

In Erwägung,

dass B.________ am 11. April 2007 gegen den Beschwerdeführer Klage auf Zahlung von Fr. 5'260.70 erhob, und der Gerichtspräsident der Sense die Klage mit Urteil vom 28. Januar 2008 grösstenteils guthiess;

dass der Beschwerdeführer Berufung beim Kantonsgericht des Kantons Freiburg einreichte und ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege stellte;

dass der I. Zivilappellationshof des Kantonsgerichts mit Urteil vom 7. Juli 2008 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abwies und dem Beschwerdeführer Frist zur Zahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 500.-- setzte, mit dem Hinweis, dass im Fall der Nichtzahlung auf die Berufung nicht eingetreten werde;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 13. September 2008 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, das Urteil des Kantonsgerichts vom 7. Juli 2008 mit Beschwerde anzufechten;

dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 13. September 2008 diese Anforderungen offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, I. Zivilappellationshof, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Oktober 2008

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Corboz Huguenin